US-Präsident Donald Trump hat am 29. Januar 2026 eine Executive Order unterzeichnet, die zusätzliche Zölle auf Waren aus Ländern verhängt, die Kuba direkt oder indirekt mit Erdöl beliefern. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Energieversorgung der Karibikinsel zu schwächen und den politischen Druck auf die kubanische Führung zu erhöhen. Trump stuft Kuba als „
Auswirkungen auf Kubas Wirtschaft
Kuba befindet sich in einer schweren Krise mit Stromausfällen, Treibstoffmangel und Armut, die schwerste seit der Revolution 1959. Früher abhängig von subventioniertem Öl aus Venezuela – nach US-Militäroperation und Festnahme von Nicolás Maduro eingestellt –, hat Mexiko kürzlich Lieferungen reduziert. Weitere Quellen wie Russland (10%) und Algerien sind nun gefährdet, was Blackouts im Transport, Gesundheitswesen und Alltag verschärfen könnte.
Internationale Reaktionen
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum nannte Lieferstopps eine „souveräne Entscheidung“, trotz US-Druck. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte die Order als „brutale Aggression“ mit falschen Vorwürfen. Trump warnte vor Vergeltung und prophezeite Kubas baldigen Kollaps, falls kein Deal geschlossen wird.
Mögliche Folgen
Das US-Handelsministerium soll Lieferanten identifizieren, der Außenminister Zollsätze festlegen; Höhe bleibt offen. Die Sanktionen könnten Kubas Partner wie Mexiko treffen und die Isolation vertiefen, ohne klare Aussichten auf Regimewechsel. Kritiker in Kuba sprechen von „Völkermord“-Absichten.
Quellen
Trump droht mit Strafzöllen für Länder, die Öl an Kuba verkaufen
Trump droht mit Zöllen gegen Kubas Öllieferanten