US-Präsident Donald Trump hat wiederholt Interesse an einer Übernahme Grönlands bekundet, um die nationale Sicherheit und Arktis-Interessen zu schützen, insbesondere angesichts russischer Aktivitäten. Er drohte kürzlich mit militärischen Maßnahmen oder Zöllen gegen Länder wie Dänemark und das Vereinigte Königreich, die sich widersetzten. Britischer Premierminister Keir Starmer betonte, dass Grönlands Selbstbestimmung nicht verhandelbar sei.
Lammys Aussagen zur Reaktion Trumps
David Lammy, britischer Vize-Premierminister und ehemaliger Außenminister, erklärte in einem BBC-Interview, Trump habe auf britische Bedenken reagiert und seine Drohungen zurückgenommen. Lammy hob hervor, dass das Vereinigte Königreich und europäische Partner klar internationale Gesetze und NATO-Verbündete verteidigt hätten, was zu Verhandlungen statt Konfrontation führe. Er betonte, militärische Aktionen seien nie realistisch gewesen.
Politische und diplomatische Folgen
Trump zog am Mittwoch seine Militärdrohungen und Zollpläne gegen acht Länder einschließlich des UK zurück und sprach von Fortschritten zu einem “Zukunftsabkommen”. Downing Street schreibt dies intensiver Diplomatie zu. Dennoch bleibt Trump an einer stärkeren US-Rolle in der Arktis-Sicherheit interessiert.
Quellen
Trump reagierte auf die Bedenken Großbritanniens hinsichtlich Grönlands, sagt Lammy.
Das „Missfallen“ Großbritanniens und Europas veranlasste Trump zu seiner Kehrtwende in Bezug auf Grönland, sagt Lammy.

