US-Präsident Donald Trump hat eine umfassende Überprüfung der Impfvorschriften für Kinder in den USA angeordnet. Ziel ist eine Angleichung an bewährte Praktiken anderer Industrieländer. Die Entscheidung folgt kurz nach einer CDC-Panel-Entscheidung, die Hepatitis-B-Impfung für alle Neugeborenen nicht mehr universell zu empfehlen.
Hintergrund der Anordnung
Trump wies Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und den CDC-Direktor an, wissenschaftliche Daten und Empfehlungen peer-länder zu prüfen. Bei überlegenen internationalen Standards soll der US-Impfplan angepasst werden, während der Zugang zu Impfstoffen erhalten bleibt. Trump lobte die CDC-Entscheidung zur Hepatitis B auf Truth Social und kritisierte den aktuellen US-Plan mit 72 Dosen als übertrieben im Vergleich zu anderen Ländern.
Die Hepatitis-B-Änderung
Das CDC-Gremium votierte dafür, die Impfung bei Neugeborenen nur bei Risikofällen (z. B. infizierte Mütter) zu empfehlen, sonst ab zwei Monaten optional. Trump nannte dies eine „exzellente Wahl“, da die meisten Babys kein Risiko für die sexuell oder nadelübertragene Krankheit haben. Medizinische Gruppen warnen vor Rückschlägen in der Leberinfektionsprävention.
Internationale Vergleiche und Kritik
Der US-Plan umfasst mehr Impfungen als in vielen europäischen Ländern, was Trump als „lächerlich“ brandmarkt. Kennedy bedankte sich bei Trump und versprach Umsetzung. Kritiker sehen hier Einfluss von Impfskeptikern und Risiken für die Impfquote.
Quellen
Trump lässt amerikanische Impfvorschriften für Kinder überprüfen
Trump ordnet Überarbeitung der US-Impfpläne an
