Deutschland steht in den kommenden Tagen unter dem Einfluss des Sturmtiefs „Elli“, das aus dem Nordwesten aufzieht und eisige Luftmassen ins Land bringt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab Freitag mit starkem Schneefall, verbreiteter Glatteisbildung und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Besonders im Norden und in der Mitte Deutschlands drohen schwierige Straßenverhältnisse.
Meteorologinnen und Meteorologen warnen zudem vor böigen Winden und Sichtbehinderungen durch Schneewehen, vor allem auf freien Flächen und Autobahnen. In höheren Lagen kann sich gebietsweise eine geschlossene Schneedecke von bis zu 20 Zentimetern bilden.
Vorbereitung von Kommunen und Verkehrsbetrieben
Viele Kommunen und Verkehrsbetriebe arbeiten derzeit auf Hochtouren, um auf die winterlichen Bedingungen vorbereitet zu sein. Räumfahrzeuge und Streudienste stehen bereit, während die Deutsche Bahn auf mögliche Behinderungen im Zugverkehr hinweist. Pendlerinnen und Pendler sollten sich laut DWD auf Verspätungen, Zugausfälle und glatte Bahnsteige einstellen.
Auch Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrweise an die Straßenverhältnisse anzupassen und bei längeren Strecken ausreichend Zeitreserven einzuplanen.
Besondere Sorgen: Obdachlose in Gefahr
Hilfsorganisationen und soziale Initiativen schlagen Alarm. Durch die erwarteten extremen Minusgrade sind Obdachlose in besonderer Gefahr. Organisationen wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) appellieren an Bürgerinnen und Bürger, bei beobachteten Notlagen den Notruf zu wählen oder Hilfeeinrichtungen zu informieren.
Quellen
Deutschland vor Frostwelle: Sturmtief „Elli“ sorgt für gefährliche Glätte
Schneechaos befürchtet: Sturmtief „Elli“ trifft Deutschland mit voller Kraft

