Die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Konfliktherd im Iran-Krieg, wo Öltanker Hormus-Blockaden und Eskalationen die Weltenergieversorgung bedrohen. Seit Februar 2026 stauen sich Dutzende von Öltankern vor der Meerenge, ausgelöst durch iranische Militäraktionen.
Blockade und Schiffsstaus
Mehr als 150 Öltanker und Frachtschiffe ankern vor der Straße von Hormus, nachdem der Iran die Passage verboten hat. Besatzungen melden Drohungen der Revolutionsgarden, und zwei Schiffe wurden von Geschossen getroffen – die Umstände sind ungeklärt. Deutsche Reedereien sind in den Krisenmodus gewechselt und meiden die Route.
Ölpreisschocks und Warnungen
Experten prognostizieren Ölpreise bis 200 Dollar pro Barrel bei anhaltender Sperrung der Straße von Hormus für sechs bis acht Wochen. Der Iran-Krieg hat den globalen Ölhandel lahmgelegt, da ein Fünftel des weltweiten Transports durch diese Meerenge läuft. US-Präsident Donald Trump steht unter Druck durch steigende Treibstoffpreise.
Erste Lockerungen der Blockade
Die US-Marine eskortierte erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus, was den Brent-Preis auf 82 Dollar senkte. Iran ließ zudem 20 pakistanische Öltanker passieren und befreite Irak sowie Thailand und China von Transitbeschränkungen. Kürzlich passierte der „Ocean Thunder“ mit irakischem Rohöl die Meerenge Richtung Malaysia.
Ausblick und Vermittlungen
Trotz Drohungen von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei, die Blockade fortzusetzen, deuten pakistanische Friedensangebote auf Deeskalation hin. Öltanker Hormus-Situation könnte sich bei anhaltenden Gesprächen entspannen, doch die Unsicherheit bleibt hoch.
Quellen
Öltanker stauen sich vor Straße von Hormus – auch deutsche Reedereien im Krisenmodus
Ölpreis fällt weiter – US-Marine eskortierte Öltanker durch Straße von Hormus