Kristi Noem, US-Heimatschutzministerin, stand lange als Symbol für Donald Trumps harte Einwanderungspolitik. Nach tödlichen Vorfällen in Minneapolis gerät sie jedoch zunehmend unter Druck und wird zur potenziellen Gefahr für den Präsidenten.
Wer ist Kristi Noem?
Kristi Noem, 54 Jahre alt, wuchs auf einer Farm in South Dakota auf und stieg über Lokalpolitik zum Gouverneurin ihres Staates auf. Sie wurde von Trump zur Heimatschutzministerin ernannt und gilt als loyale Vollstreckerin seiner Abschiebepolitik, inklusive Massenrazzien durch ICE und Grenzschutz. Bekannt wurde sie durch kontroverse Aktionen wie das Erschießen ihres eigenen Hundes, das sie in einem Buch beschrieb.
Die tödlichen Vorfälle in Minneapolis
In Minneapolis escalierten Razzien gegen Migranten: Am 7. Januar erschoss ein ICE-Beamter die unbewaffnete Autofahrerin Renee Nicole Good. Am Wochenende folgte der Tod des Krankenpflegers Alex Pretti durch Schüsse von Grenzschutzbeamten, was Videos und ein Untersuchungsbericht als fragwürdige Notwehr darstellen. Noem verteidigte die Einsätze zunächst als notwendig gegen “Störer”.
Wachsende Kritik und politischer Druck
Noems Darstellungen wurden durch Berichte widerlegt, was zu Protesten, Forderungen nach Rücktritt und sogar Impeachment-Anträgen von über 140 Abgeordneten führt. Selbst Republikaner wie Senator Thom Tillis kritisieren sie scharf. Der Spitzname “ICE-Barbie” unterstreicht die mediale Spott.
Trumps schwierige Lage
Präsident Trump stellte sich zunächst hinter Noem und lobte ihre “sehr gute Arbeit”. Doch der Druck wächst, da die Vorfälle die Zustimmung zu seiner Migrationspolitik gefährden und Noem zur Belastung wird. Experten sehen ihren Job gefährdet, obwohl Trump Entlassungen bisher
Quellen
Sie galt als Trumps Vollstreckerin, jetzt wird sie für den Präsidenten zum Risiko
„Sehr gute Arbeit geleistet“: Trump stellt sich hinter umstrittene Ministerin Kristi Noem