Sydney steht unter Schock: Innerhalb von nur 26 Stunden kam es vor der australischen Metropole zu drei Haiattacken. Alle Vorfälle ereigneten sich entlang der nördlichen Strände, die wegen der Gefahr nun vorübergehend für die Öffentlichkeit gesperrt wurden.
Zwei der Opfer – darunter ein Kind – befinden sich laut örtlichen Medienberichten in kritischem Zustand. Rettungskräfte waren binnen Minuten vor Ort und setzten Helikopter zur Suche nach den Tieren ein.
Umweltbedingungen begünstigen Haiaktivität
Experten erklären, dass die derzeitigen Wassertemperaturen ungewöhnlich hoch sind. Hinzu kommen starke Regenfälle, die das Wasser trüb und nährstoffreich machen – ideale Bedingungen für Haie, die dicht an die Küste schwimmen, um Beute zu suchen.
Der Meeresbiologe Dr. Matt Holloway von der University of Sydney sagte, dass „Haie bei eingeschränkter Sicht oft Fehlbisse setzen“, da sie Menschen mit Beutetieren verwechseln.
Behörden reagieren mit sofortiger Sperrung
Die Stadtverwaltung von Sydney kündigte an, sämtliche Strände im Norden der Stadt – darunter Manly, Dee Why und Palm Beach – vorsorglich zu schließen. Zudem sollen Drohnen und Frühwarnsysteme verstärkt eingesetzt werden, um mögliche Haiaktivität schneller zu erkennen.
„Die Sicherheit der Badegäste steht an erster Stelle“, erklärte ein Sprecher des Northern Beaches Councils. Erst nach gründlicher Überprüfung sollen die Strandabschnitte wieder geöffnet werden.
Seltene Häufung von Angriffen
Haiangriffe sind in Australien zwar nicht ungewöhnlich, doch drei Attacken in so kurzer Zeit sind laut Statistik selten. Nach Angaben des Australian Shark Incident Database wurden 2025 im gesamten Land 36 Vorfälle registriert – meist mit glimpflichem Ausgang.
Quellen
Drei Haiattacken in 26 Stunden – Sydney sperrt sämtliche Strände im Norden
Drei Haiangriffe innert 26 Stunden: Sydney schliesst Strände

