In mehreren Regionen Griechenlands, darunter Thessalien, Attika und Kreta, kam es in den vergangenen Tagen zu heftigen Regenfällen, die zu großflächigen Überschwemmungen führten. Besonders betroffen sind ländliche Gebiete, in denen Flüsse über die Ufer traten und Straßen unpassierbar machten. Lokale Behörden sprechen von der schlimmsten Flut seit Jahren.
Schulen bleiben aus Sicherheitsgründen geschlossen
In zahlreichen Städten, darunter Larisa und Volos, wurden Schulen und Kindergärten vorsorglich geschlossen. Die Regierung erklärte, der Schutz der Kinder habe höchste Priorität. Eltern wurden gebeten, ihre Kinder nach Möglichkeit zuhause zu betreuen, da viele Schulwege über völlig überflutete Straßen führen.
Infrastruktur und Verkehr massiv beeinträchtigt
Auch der Straßenverkehr ist stark eingeschränkt. Mehrere Hauptstraßen wurden wegen Schlammlawinen und überfluteten Abschnitten gesperrt. Der Bahnverkehr in Zentralgriechenland ist teilweise eingestellt, und die Hafenbehörde von Piräus meldete Ausfälle bei Fährverbindungen.
Die Regierung hat den Katastrophenschutz aktiviert und Notunterkünfte für betroffene Familien vorbereitet. Freiwillige Organisationen und das griechische Rote Kreuz unterstützen die Hilfseinsätze vor Ort.
Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern
Laut dem Griechischen Wetterdienst (EMY) wird in den kommenden Tagen mit weiteren starken Regenfällen gerechnet. Meteorologen warnen, dass die Böden bereits stark gesättigt seien, was das Risiko für Erdrutsche und erneute Überschwemmungen erheblich erhöhe. Der Zivilschutz rät der Bevölkerung, unnötige Fahrten zu vermeiden und auf offizielle Warnungen zu achten.
Quellen
Überflutete Straßen und geschlossene Schulen in Griechenland
Heftiger Regen sorgt in Griechenland für Chaos Straßen überflutet