Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste nach Paris, um mit Emmanuel Macron über Friedensgespräche zu beraten. Macron betonte, dass keine Einigung ohne europäische Beteiligung möglich sei und Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zunehmen werde. Selenskyj nannte die territoriale Dimension des US-Plans als schwierigsten Punkt.
Gespräche mit europäischen Führern
Selenskyj und Macron sprachen nacheinander mit Keir Starmer, Friedrich Merz, den Regierungschefs von Polen, Italien, Norwegen, Finnland, Dänemark und den Niederlanden sowie mit Antonio Costa, Ursula von der Leyen und Mark Rutte. Bundeskanzler Merz unterstrich die Geschlossenheit Europas und warnte vor Entscheidungen über die Ukraine hinweg. Die Koalition der Willigen plant Sicherheitsgarantien für Kiew.
Vorbereitung auf US-Russland-Treffen
Vor dem Treffen des US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff mit Wladimir Putin erhält Selenskyj Rückendeckung von Europa. Macron hob die Sicherheit Europas hervor, während Selenskyj auf langfristige Garantien pocht, damit Russland keinen Waffenstillstand missbraucht. Merz schloss eine Schwächung von EU oder NATO aus.
Sanktionen und strategische Ziele
Die EU verabschiedete ihr 19. Sanktionspaket und bereitet ein weiteres vor, um Russland zu schwächen. Europäische Partner fordern kollektive Entscheidungen zu Grenzen und Kriegsverbrechen. Diese Maßnahmen stärken die ukrainische Widerstandsfähigkeit.
Quellen
Europa stärkt Selenskyj den Rücken
EU sichert Selenskyj Unterstützung vor US‑Gesprächen mit Russland