Zehntausende Demonstranten zogen am 14. und 15. November 2025 durch das Stadtzentrum von Belém, um bei der UN-Klimakonferenz ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und den Schutz des Amazonas-Regenwaldes zu setzen. Die Bewegung vereinte Frauen, Jugendliche, indigene Völker und soziale Gruppen, die eine gerechte Energie- und Waldschutzpolitik fordern. Sie kritisieren insbesondere die langsamen Fortschritte bei internationalen Klimaabkommen und die fortgesetzte Abholzung des Regenwaldes.
Bedeutung des Protestes im Kontext von COP30
Die Demonstrationen in Belém begleiten die 30. UN-Klimakonferenz, die erstmals in einem Regenwaldgebiet stattfindet und symbolisch für den Schutz der globalen Klimabilanz steht. Neben der Forderung nach einem verbindlichen 1,5-Grad-Aktionsplan liegt der Fokus der Aktivisten auf der sofortigen Beendigung der Abholzung und der Anerkennung indigener Landrechte. In Verbindung mit Protesten auf dem Wasser, an denen hunderte Boote teilnahmen, wird die Dringlichkeit einer sozial gerechten und ökologischen Wende unterstrichen.
Reaktionen und Ausblick
Aktivisten und Organisationen wie Greenpeace mahnen ein schnelleres Tempo bei den Verhandlungen an. Kritik richtet sich auch gegen politische Blockaden, die nationale oder europäische Umweltauflagen verzögern. Die Proteste in Belém spiegeln eine breitere weltweite Klimabewegung wider, die auf Verbindlichkeit und umfassenden Schutz von Natur und Menschen pocht, um einen historischen Wendepunkt im Kampf gegen die Klimakrise zu erreichen.
Diese Massenproteste in Belém zeigen die wachsende Mobilisierung der Zivilgesellschaft und den Druck auf politische Entscheidungsträger, effektive Maßnahmen für den Klima- und Waldschutz umzusetzen. Damit unterstreichen sie die globale Bedeutung des Amazonas-Gebiets für den Klimaschutz und die Zukunft unseres Planeten.
Quellen
Massenproteste von Umweltaktivisten in Belém
Umweltaktivisten protestieren massenhaft in Belém