Nach einem Feuer auf dem Gelände der Weltklimakonferenz (COP) ist der Veranstaltungsort nach wenigen Stunden wieder geöffnet worden. Laut Angaben der Organisatoren brach der Brand am frühen Freitagmorgen in einem technischen Bereich des Geländes aus, das vorübergehend evakuiert werden musste. Einsatzkräfte der lokalen Feuerwehr konnten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen, sodass keine größeren Schäden entstanden.
Mehrere Delegierte berichteten, dass Teile des Medienzentrums und einiger Pavillons kurzzeitig nicht zugänglich waren. Der Konferenzbetrieb wurde während der Löscharbeiten ausgesetzt. Nach gründlicher Sicherheitsüberprüfung gaben die Behörden am Mittag Entwarnung und ließen das Gelände wieder für Teilnehmerinnen und Teilnehmer öffnen.
Keine Verletzten – Konferenzplan bleibt bestehen
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Veranstaltungsleitung teilte mit, dass alle geplanten Sitzungen des Tages wie vorgesehen stattfinden können. Lediglich einige Presseveranstaltungen wurden auf den Nachmittag verschoben.
Der Brand habe laut offiziellem Statement weder die zentrale Infrastruktur der Klimakonferenz noch sensible Daten beeinträchtigt. Expertinnen und Experten prüfen nun die Ursache des Feuers, das möglicherweise durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde.
Fokus zurück auf Verhandlungen
Nach der Wiedereröffnung konzentrieren sich die Delegationen wieder auf die inhaltlichen Gespräche über Klimafinanzierung, Emissionsziele und Anpassungsmaßnahmen. Mehrere Umweltorganisationen zeigten sich erleichtert, dass der Brand keine schweren Folgen hatte, mahnten jedoch zu einer Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen auf dem weitläufigen Konferenzgelände.
Quellen
Konferenzgelände der COP30 nach Brand wieder zugänglich
Gelände von Weltklimakonferenz nach Feuer wieder geöffnet


