China ist im Jahr 2025 erneut zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands avanciert und hat die USA klar abgelöst. Das Handelsvolumen mit China belief sich auf 251,8 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 2,1 Prozent entspricht. Trotz rückläufiger Exporte bleibt China der Schlüsselpartner in der globalen Wirtschaft.
China als wichtigster Handelspartner: Die Zahlen
Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass China mit einem Handelsvolumen von 251,8 Milliarden Euro vor den USA (240,5 Milliarden Euro) liegt. Importe aus China stiegen auf 170,6 Milliarden Euro (plus 8,8 Prozent), während Exporte nach China sanken. China war bereits von 2016 bis 2023 der wichtigste Handelspartner und hat 2024 verlorenen Boden 2025 zurückerobert.
Handelsdefizit mit China wächst
Deutschland verzeichnete 2025 ein hohes Handelsdefizit mit China, das auf rund 87 Milliarden Euro geschätzt wird. Die Exporte brachen um bis zu 12 Prozent ein (61,4 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten), Importe stiegen um 8,5 Prozent auf 124,5 Milliarden Euro. Dies unterstreicht Chinas Rolle als wichtigster Handelspartner trotz Ungleichgewichts.
Ursachen für den Shift
Hohe US-Zölle unter Präsident Trump lenken chinesische Waren nach Europa um, was Importe nach Deutschland ankurbelt. China produziert zunehmend selbst, was frühere deutsche Exporte ersetzt, wie Autos. Ökonomen warnen vor wachsender Abhängigkeit von China als wichtigstem Handelspartner.
Ausblick und Implikationen
Für 2026 bleibt China voraussichtlich Deutschlands wichtigster Handelspartner, solange Importtrends anhalten. Die deutsche Industrie muss Diversifizierung vorantreiben, um Risiken zu mindern. Die Entwicklung spiegelt geoökonomische Verschiebungen wider.
Quellen
Vor den USA – China bleibt Deutschlands Top-Handelspartner
China ist erneut wichtigster Handelspartner Deutschlands