Russische Drohnen- und Raketenangriffe haben in der Nacht auf den 6. Dezember 2025 den Bahnhof in Fastiw, südwestlich von Kiew, schwer beschädigt. Ein Brand zerstörte Teile des Bahnhofsgeländes, ein Depot und mehrere Waggons, was zu Ausfällen mehrerer Vorortzüge in der Nähe von Kiew und Tschernihiw führte. Verletzte wurden nicht gemeldet, Rettungsdienste löschten den Brand, doch die ukrainische Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja meldete erhebliche Störungen im Verkehr.
Massive Treffer auf Energieinfrastruktur
In acht ukrainischen Regionen, darunter Tschernihiw, Saporischschja, Lwiw und Dnipro, trafen die Angriffe die Energieversorgung und verursachten Stromausfälle. Das ukrainische Energieministerium berichtete von Beeinträchtigungen, Reparaturen laufen, wo die Sicherheitslage es erlaubt. In Odesa verloren rund 9.500 Haushalte die Heizung und 34.000 die Wasserversorgung, Hafenanlagen schalteten auf Generatoren um.
Eskalation und ukrainische Gegenwehr
Russland setzte über 650 Drohnen und 51 Raketen ein, die ukrainische Luftabwehr schoss 585 Drohnen und 30 Raketen ab. Präsident Selenskyj verurteilte die Attacken am Nikolaustag als Versuch, Millionen Ukrainer zu schaden. Russland intensiviert seit Wochen Angriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, während die Ukraine russische Ziele trifft.
Internationale Reaktionen
Ukrainischer Außenminister Sybiha forderte verzögerte Entscheidungen zur Stärkung Kiews nicht unter dem Vorwand von Friedensgesprächen. Die Angriffe zeigen Russlands Desinteresse an Waffenruhen. Reparaturen priorisieren Versorgung, internationale Hilfe unterstützt den Wiederaufbau.
Quellen
Russische Angriffe auf Bahnhof und Energieversorgung
Kiew-Region unter Feuer: Bahnhof in Flammen, Tausende ohne Heizung


