Die Vape-Szene steht derzeit vor großen Veränderungen durch geplante Verbote in Deutschland und der EU. Aktuelle Nachrichten drehen sich um Inhaltsstoffverbote und das Aus für Einweg-Vapes.
Pläne zum Inhaltsstoff-Verbot
Die Bundesregierung plant, 13 Inhaltsstoffe in E-Zigaretten zu verbieten, darunter Menthol und Kühlmittel. Die Branche warnt vor einem Einbruch des Marktes, da viele Konsumenten auf illegale Produkte ausweichen könnten. Der Umsatz der Vape-Branche lag 2025 bei 2,4 Milliarden Euro, doch bis zu 10.000 Jobs könnten gefährdet sein.
Einweg-Vapes vor dem Aus
Ein EU-weites Verbot für Einweg-Vapes tritt spätestens 2027 in Kraft, in Deutschland möglicherweise schon Ende 2026 durch Änderung des ElektroG. Gründe sind Umweltschutz, Jugendschutz und Ressourcenverschwendung durch nicht austauschbare Akkus. Der Bundesrat unterstützt dies bereits seit 2024.
Reaktionen aus Branche und Politik
Der Verband BfTG kritisiert die Pläne scharf und sieht den „Tod der E-Zigarette“ kommen, während Politiker wie der Drogenbeauftragte süße Aromen als Jugendlockmittel brandmarken. Fast 90 Prozent der Händler befürchten Schwarzmarkt und Personalabbau. Vape bleibt als Alternative zum Rauchen umstritten, doch Regulierungen verschärfen sich rapide.
Quellen
„Tod der E-Zigarette“? Branche ist besorgt über Verbotspläne
Einweg-Vape-Verbot 2026: Was jetzt? | Alternativen & Spartipps