Am ersten Tag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo wurden am italienischen Bahnnetz drei Beschädigungen entdeckt, die auf Sabotage hindeuten. Die Polizei ermittelt intensiv, während Verkehrsminister Matteo Salvini von einem geplanten Attentat spricht.
Die entdeckten Vorfälle
Die Schäden ereigneten sich nahe Bologna, einem zentralen Eisenbahnknotenpunkt: Auf der Strecke Bologna-Padua fand man einen rudimentären Sprengkörper auf einer Weiche und durchtrennte Stromkabel in einem Schacht. Auf der Linie Bologna-Ancona brannte bei Pesaro ein Stromkasten, was den Hochgeschwindigkeits- und Regionalverkehr lahmlegte. Bis zu zweieinhalb Stunden Verspätungen entstanden, die den Olympia-Verkehr stark beeinträchtigten.
Ermittlungen und Verdachtsmomente
Die Behörden schließen Sabotage nicht aus und haben Anti-Terror-Experten hinzugezogen; technische Defekte werden ausgeschlossen. Verkehrsminister Salvini bezeichnete die Taten als “vorsätzlichen Angriff” gegen Italien, ähnlich den Anschlägen vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Bisher gibt es kein Bekennerschreiben, anarchistisches Milieu wird geprüft.
Vergleich zu Paris 2024
Ähnlich wie in Frankreich vor den Sommerspielen, wo Brandanschläge drei TGV-Strecken lahmlegten, deuten die koordinierten Vorfälle auf Planung hin. In Italien betrafen sie drei von vier Hauptstrecken im Norden, inklusive Verbindungen nach Mailand und Venedig. Die Parallelen wecken Spekulationen über politische Motive während Großereignissen.
Auswirkungen auf Olympia und Verkehr
Der Bahnverkehr litt unter massiven Störungen, Hochgeschwindigkeitszüge warteten stundenlang. Trotz Reparaturen bis Nachmittag warfen die Vorfälle Schatten auf den Olympia-Start. Die Regierung betont, dies schade nicht dem Image Italiens. Reisende in der Region sollten aktuelle Fahrpläne prüfen.
Quellen
Mutmaßliche Sabotage an Bahnnetz in Italien
Mysteriöse Schäden am italienischen Bahnnetz sorgen für Spekulationen


