Ilia Malinin, der US-amerikanische Eiskunstlauf-Superstar, hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand für ein unerwartetes Drama gesorgt. Der 21-Jährige, als Topfavorit gehandelt, stürzte in der Kür ab und landete nur auf Platz acht.
Ilia Malinin vor Olympia: Unbesiegbarer Favorit
Ilia Malinin galt als unangefochtener Herrscher im Eiskunstlauf. Als einziger Läufer beherrscht er den vierfachen Axel und hielt den Weltrekord in der Kür mit 238,24 Punkten aus dem Grand-Prix-Finale 2025. In der Saison 2025/26 holte er sich den dritten Grand-Prix-Finale-Titel in Folge, den vierten US-Meistertitel und Gold im Olympia-Teamevent. Nach mehr als zwei Jahren ohne Niederlage erwartete die Welt von Ilia Malinin den Olympiasieg.
Das Drama in der Kür: Stürze und Druck
Im Kurzprogramm führte Ilia Malinin noch sicher, doch in der Kür brach alles zusammen. Er patzte bei mehreren Sprüngen, darunter dem ikonischen vierfachen Axel, den er nur einfach sprang, und stürzte beim Rittberger sowie Salchow. Mit 264,49 Punkten wurde er Achter, während der Kasache Michail Schaidorow mit 291,58 Zählern Gold holte. Silber ging an Yuma Kagiyama (Japan, 280,06), Bronze an Shun Sato (Japan, 274,90).
Reaktionen: Schock in der Sportwelt
„Das hätte niemand erwartet“, kommentierte Olympiasiegerin Katarina Witt das Desaster von Ilia Malinin. Der „Quad God“ hielt dem immensen Druck nicht stand und erlebte seine erste Niederlage seit über zwei Jahren – genau bei Olympia. Experten sprechen von einem „Alptraum“ und einem Schock für die Eiskunstlauf-Welt.
Ausblick: Was kommt für Ilia Malinin?
Trotz des Rückschlags bleibt Ilia Malinin eine Legende mit zwei Weltmeistertiteln (2024, 2025) und innovativen Sprüngen. Der Achteplatz motiviert ihn vielleicht zu noch höheren Zielen, inklusive fünffacher Sprünge. Die Fans warten gespannt auf seine Rückkehr.
Quellen
„Alptraum“: Malinins Olympia-Debakel schockt die Sportwelt
Russen-Rufe, Biles-Show und Malinin-Drama