US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten indirekten Verhandlungen mit dem Iran als „sehr gut“ bewertet. Die Gespräche fanden in Oman statt und konzentrierten sich primär auf das iranische Atomprogramm. Trump kündigte weitere Runden Anfang der kommenden Woche an und betonte, dass der Iran ein Abkommen wolle.
Hintergrund der Verhandlungen
Die Delegationen der USA und des Irans trafen nicht direkt aufeinander, sondern verhandelten über omanische Vermittler in Maskat. Dies war das erste Gespräch seit dem US-Einsatz im Israel-Iran-Konflikt im Juni vergangenen Jahres. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi beschrieb die Atmosphäre ebenfalls als „sehr positiv“.
Trumps positive Einschätzung
A bordo der Air Force One erklärte Trump gegenüber Journalisten, die Talks seien „very good“ gewesen und Iran zeige starkes Interesse an einem Deal. Er unterstrich, dass Iran keine Atomwaffen bekommen dürfe, und Iran scheine bereit zu sein. Trotz des Optimismus warnte er vor schweren Konsequenzen bei Scheitern.
Iranische Reaktion und Themen
Teheran bestätigte Fortschritte und will die Verhandlungen fortsetzen. Die USA drängen auf Einbeziehung von Raketenprogramm, Unterstützung für Milizen wie Hisbollah oder Huthis sowie Protestbehandlung. Araghchi beschränkte das Hauptthema jedoch auf die Atomfrage.
Drohungen und Zollmaßnahmen
Parallel zu den Lobeshymnen drohte Trump mit Strafzöllen bis zu 25 Prozent auf Waren aus Ländern, die iranisches Öl kaufen. Dies erhöht den Druck auf Teheran. Zuvor hatte Trump militärische Optionen angedeutet, nun scheint Entspannung möglich.
Quellen
Trump nennt Gespräche mit Iran “sehr gut”
Trump unterzeichnet Verordnung, die Strafzölle für Länder vorsieht, die Handel mit dem Iran treiben