Die neuesten Epstein-Akten, die vom US-Justizministerium freigegeben wurden, zeigen einen engen Kontakt zwischen Jeffrey Epstein und Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, der über Jahre andauerte. Ihr Name taucht Hunderte Male in den Dokumenten auf, darunter E-Mails von 2011 bis 2014.
Der Hintergrund des Skandals
Jeffrey Epstein, der verurteilte Sexualstraftäter, der 2019 im Gefängnis starb, pflegte Kontakte zu Prominenten weltweit. Die jüngst veröffentlichten Akten umfassen Millionen Seiten und enthüllen nun die Beziehung zur norwegischen Kronprinzessin. Mette-Marit, Ehefrau von Kronprinz Haakon, besuchte 2013 sein Anwesen in Palm Beach für vier Tage über einen gemeinsamen Freund.
Enthüllte E-Mail-Korrespondenz
In den E-Mails wirkt der Ton freundschaftlich und intim. Mette-Marit fragte Epstein, ob es unangemessen sei, nackte Frauen mit Surfbrett als Tapete für ihren 15-jährigen Sohn vorzuschlagen. Sie nannte Paris „gut für Ehebruch“ und Skandinavierinnen „besseres Frauenmaterial“, als Epstein von „Frauenjagd“ sprach.
Reaktion der Kronprinzessin
Mette-Marit entschuldigte sich öffentlich und sprach von „schlechtem Urteilsvermögen“. Sie bedauere jeden Kontakt zu Epstein und nannte es „einfach peinlich“. Das Königshaus betonte, sie habe seinen Hintergrund nicht gründlich geprüft und den Kontakt 2014 beendet, da er ihre Beziehung ausnutzen wollte.
Norwegisches Königshaus in der Krise
Der Skandal trifft das Haus zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Sohn Marius Borg Høiby steht vor Gericht wegen Vergewaltigung und Gewalt. Norwegens Premier Jonas Gahr Støre bestätigte ihr „schlechtes Urteilsvermögen“. Die Affäre belastet das Image der Royals weiter.
Quellen
Epstein-Akten enthüllen engen Kontakt zur norwegischen Prinzessin
Norwegens Premierminister stimmt zu, dass Kronprinzessin „schlechtes Urteilsvermögen“ in Bezug auf Verbindungen zu Epstein hatte