Nordkorea hat am Sonntag, den 4. Januar 2026, Hyperschallraketen getestet, die von Machthaber Kim Jong Un beaufsichtigt wurden. Die Tests dienten der Überprüfung der militärischen Einsatzbereitschaft und nuklearen Abschreckungsfähigkeit. Die Raketen flogen etwa 1000 Kilometer weit in Richtung Ostsee.
Bezug zu Venezuela
Die nordkoreanische Staatsnachrichtenagentur KCNA bezog sich explizit auf die „jüngste geopolitische Krise“, womit der US-Militärschlag gegen Venezuela gemeint ist. US-Präsident Donald Trump ließ Präsident Nicolás Maduro festnehmen und nach New York bringen, wo ihm Drogendelikte vorgeworfen werden. Nordkorea verurteilte dies als schwere Verletzung der Souveränität seines sozialistischen Verbündeten.
Internationale Reaktionen
Südkorea und Japan meldeten die Abschüsse und verurteilten sie als destabilisierend. Experten sehen darin eine Warnung an die USA: Ein Angriff auf Pjöngjang sei nicht so einfach wie in Venezuela. China und Russland kritisierten den US-Einsatz ebenfalls scharf.
Strategische Bedeutung
Die Tests unterstreichen Nordkoreas Fokus auf fortschrittliche Hyperschallwaffen, die schwer abzufangen sind. Sie fallen zeitlich mit Spannungen zusammen, darunter der Besuch des südkoreanischen Präsidenten in China. Pyongyang signalisiert damit seine militärische Stärke vor einem bevorstehenden Parteikongress .
Quellen
Kim Jong Un testet Superschnellraketen – als Warnung wegen Venezuela-
Venezuela löst nordkoreanischen Raketensturm aus: Neue Hyperschall
