Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes soll eine Chemiefabrik im Gebiet Kursk in Russland Ziel eines präzisen Drohnenangriffs gewesen sein. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass mehrere Drohnen über der Region abgefangen worden seien, räumte jedoch Sachschäden an einer Industrieanlage ein. Unabhängige Bestätigungen liegen bislang nicht vor.
Zerstörung eines russischen Kampfjets
Neben dem Angriff auf die Fabrik meldete Kiew auch die Zerstörung eines russischen Su‑34‑Kampfjets. Nach ukrainischen Angaben sei das Flugzeug während eines Einsatzes im Süden abgeschossen worden. Russland kommentierte die Meldung nicht offiziell, russische Militär‑Blogger sprachen jedoch von „erhöhten Verlusten“ an der Front.
Reaktionen aus Moskau und Kiew
Während ukrainische Offizielle den Angriff als „gezielte Maßnahme gegen militärisch relevante Infrastruktur“ bezeichneten, beschuldigte Russland die Ukraine, kritische zivile Industrieanlagen zu attackieren. Moskaus Außenministerium sprach von „Provokationen“, die den Konflikt weiter eskalieren ließen.
Internationale Bewertung
Militärexperten sehen die Angriffe im Zusammenhang mit der ukrainischen Strategie, russische Nachschubrouten und logistische Knotenpunkte zu treffen. „Ziel ist es, Russlands Fähigkeit zur Waffenproduktion einzuschränken“, sagte ein Analyst des britischen Verteidigungsministeriums gegenüber The Guardian. Die Lage bleibt angespannt, da beide Seiten verstärkt Drohnen und Langstreckenraketen einsetzen.
Quellen
Ukraine meldet Angriff auf große Chemiefabrik
Kiew bestätigt Angriff auf russische Industrieanlage und Abschuss eines


