Drohnen-Sichtung legt Münchner Flughafen lahm: Tausende Passagiere betroffen

03/10/2025
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Drohnen Münchner Flughafen

Der Münchner Flughafen musste am Donnerstagabend aufgrund von Drohnensichtungen vorübergehend den Betrieb einstellen. Dies führte zu Flugausfällen und Umleitungen, von denen Tausende Passagiere betroffen waren. Der Flugverkehr konnte am Freitagmorgen wieder aufgenommen werden.

Wichtige Erkenntnisse

  • Drohnensichtungen führten zur Sperrung des Münchner Flughafens am Donnerstagabend.
  • 17 Flüge fielen aus, 15 weitere wurden umgeleitet.
  • Rund 3.000 Passagiere waren von den Störungen betroffen.
  • Der Flugbetrieb wurde am Freitagmorgen wieder aufgenommen.

Der Vorfall

Am Donnerstagabend gegen 22:18 Uhr wurden zunächst im Umland und später über dem Gelände des Münchner Flughafens unbekannte Flugobjekte gesichtet. Mehrere Zeugen meldeten die Sichtungen, die auch von der Bundespolizei bestätigt wurden. Die genaue Art und Anzahl der Drohnen sowie deren Herkunft sind unklar.

Flugbetrieb unterbrochen

Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Start- und Landebahnen gesperrt. Dies hatte zur Folge, dass 17 Flüge nicht planmäßig starten konnten und 15 ankommende Flüge zu alternativen Flughäfen wie Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt umgeleitet werden mussten. Insgesamt waren etwa 3.000 Passagiere von den Ausfällen betroffen. Viele mussten die Nacht am Flughafen verbringen, wo Feldbetten und Verpflegung bereitgestellt wurden.

Ermittlungen und Wiederaufnahme des Betriebs

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durch Landes- und Bundespolizei, einschließlich des Einsatzes eines Polizeihubschraubers, blieben erfolglos. Weder die Drohnen noch mögliche Verantwortliche konnten identifiziert werden. Aufgrund des Nachtflugverbots für den regulären Passagierverkehr zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens war die Beeinträchtigung auf die genannten Flüge begrenzt. Am Freitagmorgen lief der Flugbetrieb am Münchner Flughafen wieder planmäßig an.

Kontext und Parallelen

Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem letzten Wochenende des Oktoberfestes, was zu zusätzlichen Reisebewegungen führte. Drohnensichtungen hatten in jüngster Zeit auch an anderen europäischen Flughäfen, darunter in Skandinavien, zu vorübergehenden Betriebseinstellungen geführt. In Norddeutschland gab es zudem Berichte über Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur, die Ermittlungen wegen Spionageverdachts nach sich zogen.

Quellen

Benjamin Simon

Benjamin Simon

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