Die Operation, monatelang geplant, zielte auf Maduro ab, den die USA Drogenschmuggel vorwerfen, und umfasste eine Seeblockade sowie die Beschlagnahmung von Öltankern. Trump plant eine vorübergehende US-Verwaltung, um die Ölindustrie mit US-Konzernen wie Chevron wiederzubeleben. Experten sehen hierin einen Versuch, Venezuelas Ölexporte zu kontrollieren und Sanktionen zu nutzen.
Aktuelle Ölpreisentwicklung
Nach dem Angriff fielen die Brent-Preise auf 60,18 Dollar pro Barrel, WTI auf 56,67 Dollar – ein Minus von rund einem Prozent. Märkte wiegen kurzfristige Unsicherheiten gegen langfristig höheres Angebot ab, da Venezuela trotz Reserven nur unter einem Prozent der globalen Produktion beiträgt. Prognosen sehen Brent 2026 bei 50-65 Dollar, beeinflusst durch OPEC+-Kürzungen und Überangebot.
Folgen für Deutschland
In Deutschland bleibt der Sprit- und Heizölpreis vorerst stabil, da Venezuela-Öl schweres Schwermilch ist und nicht direkt importiert wird. Experten erwarten keine starken Steigerungen, solange keine Eskalation mit Iran oder Russland eintritt; Heizöl könnte bei 80-95 Euro pro 100 Liter bleiben. Langfristig könnte mehr venezolanisches Öl den Preis drücken, nicht heben.
Quellen
Trump greift Ölriese an – Heizen in Deutschland wird richtig teuer
Venezuela-Chaos durch US-Angriff: Warum der Spritpreis jetzt steigt