Das US-Wirtschaftswachstum hat im vierten Quartal 2025 deutlich nachgelassen und verliert spürbar an Schwung. Laut den neuesten Daten des US-Handelsministeriums stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) annualisiert nur um 1,4 Prozent, nach einem starken Plus von 4,4 Prozent im Vorquartal. Dieser Rückgang wird vor allem auf die Auswirkungen eines historischen Regierungs-Shutdowns zurückgeführt.
Ursachen des US-Wachstumsverlangsamung
Der US-Wachstum verliert deutlich an Schwung durch den längsten Shutdown der US-Geschichte, der 43 Tage dauerte und die Bundesausgaben massiv belastete. Bundesausgaben sanken um 1,15 Prozent annualisiert, was das BIP spürbar dämpfte, während Konsumausgaben bei Waren erstmals seit 2024 leicht zurückgingen. Zudem wirkten sich höhere Preise durch Zölle und Wetterextreme aus, was die Nachfrage schwächte.
Aktuelle PMI-Daten und Prognosen
Die Purchasing Managers’ Indices (PMIs) bestätigen, dass das US-Wachstum weiter an Schwung verliert und im ersten Quartal 2026 bei etwa 1,5 Prozent annualisiert liegt. Unternehmen melden schwächere Auftragseingänge und steigende Preise über dem Fed-Ziel von 2 Prozent. Dennoch erwarten einige Experten eine vorübergehende Erholung durch Steuersenkungen und KI-Investitionen, auch wenn Unsicherheiten durch Politik und Zölle bestehen bleiben.
Ausblick für die US-Wirtschaft
Trotz des Verlangsamns bleibt die US-Wirtschaft resilient, mit Prognosen für 2,5 Prozent Wachstum im Jahresvergleich 2026. Der US-Wachstum könnte durch Steuererleichterungen und Produktivitätsgewinne aus KI gestützt werden, Risiken wie höhere Arbeitslosigkeit und Inflationsdruck bestehen jedoch. Ökonomen sehen keine Rezession, betonen aber die Notwendigkeit stabiler Politik.
Quellen
US-Konjunkturabschwächung bestätigt sich, da das BIP-Wachstum parallel zum schwächeren PMI nachlässt
Das Wirtschaftswachstum in den USA dürfte sich im vierten Quartal auf ein weiterhin lebhaftes Tempo verlangsamt haben.