OpenAI hat kürzlich die Einstellung seines KI-Videogenerators Sora angekündigt, was in der Tech-Welt für große Überraschung sorgt. Die App und die API werden eingestellt, trotz eines kürzlichen Milliarden-Deals mit Disney.
Hintergrund zu Sora
Sora ist das KI-Tool von OpenAI, das seit 2024 Videos aus Textprompts erzeugt und für seine realistischen Ergebnisse bekannt wurde. Es erweiterte OpenAIs Portfolio in die multimodale KI und konkurrierte mit Tools von Meta und Google.
Die App startete im Herbst 2025 viral, mit Millionen Downloads, doch die Nutzung sank schnell aufgrund mangelnder Engagement.
Die Einstellungsankündigung
Am 24. März 2026 teilte OpenAI mit, Sora komplett einzustellen – inklusive App, API und Integrationen wie in ChatGPT. Das Unternehmen nannte es enttäuschend für Nutzer und versprach Infos zur Datensicherung.
Gerade erst plante OpenAI die Integration von Sora in ChatGPT, um die Nutzerzahlen zu boosten.
Gründe für das Ende von Sora
Offizielle Gründe bleiben vage, doch Berichte sprechen von rückläufiger Nutzung, Deepfake-Risiken und Fokuswechsel zu Robotik und Unternehmenskunden. Sora erzeugte Kontroversen durch Missbrauch wie Fake-Videos von Stars oder Copyright-Probleme.
OpenAI priorisiert nun profitablere Bereiche wie Agenten und B2B-Lösungen statt Consumer-Apps.
Disney-Deal platzt
Nur drei Monate nach einem 1-Milliarden-Dollar-Deal mit Disney, der Sora-Charaktere wie Mickey Mouse freigab, ist die Partnerschaft beendet. Disney-Teams wurden kurzfristig informiert und respektiert OpenAIs Entscheidung.
Dieser Schritt unterstreicht die Volatilität im KI-Markt.
Ausblick und Auswirkungen
Trotz Einstellung lebt Soras Technologie in OpenAIs Forschung weiter, etwa für Robotik-Simulationen. Für Nutzer endet eine innovative Ära, während der Wettbewerb um Video-KI anhält.
Die News zu Sora zeigen, wie schnell sich Strategien in der KI-Branche ändern.
Quellen
OpenAI stellt Sora, seinen KI-Videogenerator, ein
Laut „The Information“ plant OpenAI die Integration des Video-Tools Sora in ChatGPT