Versicherungskonzerne wie Signal Iduna, Ergo und Allianz investieren massiv in künstliche Intelligenz, um Prozesse zu optimieren. Signal Iduna hat als erstes deutsches Versicherungsunternehmen Google Gemini Enterprise flächendeckend für über 10.000 Mitarbeiter und den Vertrieb eingeführt. Ergo betreibt rund 110 KI-Use-Cases in Verwaltung, Schadenabwicklung und mit generativer KI seit 2017. Allianz nutzt Tools wie AllianzGPT und plant durch KI Effizienzsteigerungen.
Hohe Kundenzufriedenheit
Kunden profitieren von schnelleren Services und personalisierten Angeboten durch KI. Eine Studie zeigt, dass 76 Prozent die Produktqualität und über 72 Prozent den Service positiv bewerten, trotz Kritik an der Schadensabwicklung. Bei Signal Iduna reduziert ein KI-Wissensassistent die Recherchezeit um 30 Prozent und erreicht 80-85 Prozent Trefferquote. Chatbots und Assistenten verbessern die Erreichbarkeit rund um die Uhr.
Bedenken unter Beschäftigten
Mitarbeiter sehen KI ambivalent: Sie entlastet Routineaufgaben, weckt aber Jobängste. Allianz Partners plant den Abbau von 1.500 bis 1.800 Stellen durch KI in Callcentern. Fast 60 Prozent der Beschäftigten fürchten Arbeitsplatzverluste; in Banken und Versicherungen sorgen Datenschutz und Manipulation für Zweifel. Ergo betont einen menschenzentrierten Ansatz mit Prüfprozessen und ethischen Leitplanken.
Quellen
Versicherer setzen auf KI – Zufriedene Kunden, unsichere Jobs
Künstliche Intelligenz in der Versicherung: Chancen und Jobängste