Die schwarz-rote Koalition in Deutschland plant eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin, um Autofahrer vor hohen Spritpreisen zu entlasten. Diese Maßnahme reagiert auf steigende Energiepreise durch geopolitische Spannungen.
Geplante Steuersenkung im Detail
Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, dass die Energiesteuer Diesel um rund 17 Cent brutto pro Liter für zwei Monate gesenkt werden soll. Die Reduktion gilt ebenfalls für Benzin in gleicher Höhe und soll zeitnah umgesetzt werden, damit Mineralölkonzerne die Ersparnis an Verbraucher weitergeben. CDU, CSU und SPD einigten sich darauf in Berlin, um Bürger und Betriebe schnell zu entlasten.
Hintergrund der Energiesteuer Diesel
Die Energiesteuer auf Diesel beträgt derzeit 47,04 Cent pro Liter und ist eine der wichtigsten Verbrauchsteuern mit Milliardenumsätzen. Solche temporären Senkungen gab es bereits 2022, als die Steuer auf das EU-Mindestmaß reduziert wurde – damals um 14,04 Cent pro Liter Diesel für drei Monate. Die aktuelle Energiesteuer Diesel-Debatte knüpft daran an und zielt auf kurzfristige Preisstabilisierung ab.
Auswirkungen auf Verbraucher und Wirtschaft
Autofahrer könnten pro Tankfüllung spürbare Einsparungen erzielen, während der Staat Einnahmeverluste von etwa 1,48 Milliarden Euro hinnehmen muss. Experten erwarten, dass dies die Inflation dämpft und Pendler sowie Logistikunternehmen unterstützt. Langfristig bleibt die Energiesteuer Diesel jedoch ein zentraler Hebel der Energiepolitik.
Quellen
Entlastung kommt: Energiesteuer bei Diesel und Benzin sollen um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden.
Um 17 Cent pro Liter – Deutschland senkt Energiesteuern