In DHL-Paketzentren wie in Saulheim herrscht vor Weihnachten ein hektischer Betrieb, bei dem bis zu 560.000 Sendungen pro Tag über Förderbänder rollen – eine echte Paket-Achterbahn. Die 38 Zentren in Deutschland verarbeiten landesweit über zwölf Millionen Pakete täglich, unterstützt durch zusätzliche Aushilfen und Frühschichten. Techniker sorgen rund um die Uhr für reibungslosen Betrieb, da die Anlagen unter hohem Druck laufen.
Versandfristen für Weihnachten
Kunden müssen Pakete innerhalb Deutschlands bis spätestens 20. Dezember abgeben, für EU-Nachbarländer bis 15. Dezember. Internationale Sendungen außerhalb Europas hatten bereits am 26. November Frist. Briefe und Karten in Deutschland sollten bis 20. Dezember eingeworfen werden, um pünktlich anzukommen.
Herausforderungen und Effizienz
Durchschnittlich erreichen 78 Prozent der Pakete den Empfänger am nächsten Tag, abhängig von Abgabezeit und Zustelloptionen. Nach den Feiertagen folgen Retouren und Gutscheineingelöste, was den Betrieb im Januar überdurchschnittlich hält. Trotz Streikwarnungen und Beschwerden über Verspätungen bleibt die Logistik auf hohem Niveau.
Quellen
Hochbetrieb auf der Paket-Achterbahn
Rekord-Paketflut vor Weihnachten: So bewältigt DHL 12 Millionen Sendungen täglich