Der Bitcoin-Kurs erlebt derzeit starke Schwankungen, beeinflusst durch makroökonomische Unsicherheiten.
Kurssturz durch Zollunsicherheit
Bitcoin ist am Montag, den 23. Februar 2026, im frühen Asien-Handel um bis zu 4,8 Prozent auf rund 64.300 US-Dollar gefallen, den niedrigsten Stand seit dem 6. Februar. Der Rückgang wird vor allem auf Unsicherheiten bezüglich der US-Zollpolitik unter Präsident Donald Trump zurückgeführt, die trotz eines Urteils des Obersten Gerichtshofs bestehen bleiben. Auch Ether verlor über 5 Prozent, was den gesamten Kryptomarkt belastet.
Massive Abflüsse aus Bitcoin-ETFs
US-Spot-Bitcoin-ETFs haben in den letzten Wochen Abflüsse in Milliardenhöhe verzeichnet, darunter 4,5 Milliarden US-Dollar in zwei Monaten. Diese Entnahmen signalisieren eine Risikoaversion bei institutionellen Investoren inmitten von Kursrückgängen und makroökonomischen Unsicherheiten. Die News-Stimmung zu Bitcoin ist neutral, basierend auf jüngsten Meldungen.
Miner-Strategiewechsel bei Bitdeer
Der Bitcoin-Miner Bitdeer hat seine gesamten BTC-Reserven liquidiert und hält nun null Bitcoin, um in AI und High-Performance-Computing zu investieren. Trotz des Verkaufs von über 1.000 BTC ist Bitdeer nun der größte börsennotierte Selbst-Miner mit einem Hashrate von 63,2 EH/s. Dieser Schritt unterstreicht den strategischen Shift weg vom reinen Bitcoin-Mining.
Ausblick für Bitcoin
Seit dem Höchststand von über 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin über 47 Prozent verloren, mit einem aktuellen Preis um 65.000 US-Dollar. Experten sehen Unterstützung bei 60.000 Dollar, während geopolitische Risiken und Zollpolitik den Druck aufrechterhalten. Langfristig könnten ETF-Trends und Marktstabilisierung eine Erholung einleiten.
Quellen
Bitcoin fällt aufgrund der jüngsten Unsicherheit hinsichtlich der Zölle unter 65.000 US-Dollar
Massive ETF-Abflüsse bei Bitcoin und Ethereum setzen Krypto-Markt unter Druck