Deutsche Automobilhersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz verzeichnen im dritten Quartal 2025 ihren schwächsten operativen Gewinn seit der Finanzkrise 2009. Zusammen belief sich der EBIT auf knapp 1,7 Milliarden Euro, was einem Einbruch von 76 Prozent entspricht. Diese Zahlen stammen aus einer EY-Analyse und unterstreichen die anhaltende Krise der Branche.
Dramatische Zahlen im Detail
Umsatz und Absatz blieben bei den drei Konzernen weitgehend stabil, doch hohe Investitionen in Elektromobilität und Umstrukturierungen fraßen die Margen auf. Weltweit schrumpften die Gewinne der großen Hersteller ebenfalls um 37 Prozent, wobei Deutschland am stärksten betroffen ist. Experte Constantin Gall von EY spricht von einem „perfekten Sturm“ durch schwache Premium-Nachfrage und Währungseffekte.
Ursachen des Einbruchs
US-Zölle, negative Wechselkurse und teure E-Auto-Entwicklungen belasten die Bilanzen massiv. In China sinkt die Nachfrage, während Restrukturierungen bei VW und Mercedes zusätzliche Kosten verursachen. Zulieferer leiden ebenfalls unter schwachen Verkaufszahlen.
Ausblick und Konsequenzen
Konzern wie Bosch und ZF kündigen Stellenabbau an, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Kostensenkungen könnten mittelfristig Margen verbessern, doch die Transformation zur E-Mobilität bleibt herausfordernd. Keine anderen großen Auto-Nationen schnitten so schlecht ab.
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