Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist gemeinsam mit einer Delegation deutscher Wirtschaftsvertreter auf eine mehrtägige Afrika-Reise aufgebrochen. Ziel der Reise ist es, die wirtschaftlichen Partnerschaften mit Ländern wie Ägypten, Ghana und Angola zu vertiefen. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in die Infrastruktur, insbesondere in Energie, Transport und digitale Vernetzung.
Steinmeier betonte vor dem Abflug, dass Deutschland seine Rolle als verlässlicher Partner in Afrika weiter ausbauen wolle. „Wir wollen nicht nur Handel treiben, sondern nachhaltige Entwicklung fördern und Chancen auf beiden Seiten schaffen“, erklärte der Bundespräsident.
Ägypten: Energiekooperation und Bildungsinitiativen
In Kairo traf Steinmeier mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi zusammen, um über neue Ansätze in der Energiepolitik zu sprechen. Deutsche Firmen planen Investitionen in Wasserstoffprojekte und den Ausbau der Solarenergie. Zudem wurde ein neues Stipendienprogramm für ägyptische Studierende angekündigt, das den wissenschaftlichen Austausch fördern soll.
Ghana: Förderung von Start-ups und Infrastruktur
In Accra liegt der Fokus auf Innovation und mittelständischer Kooperation. Die Delegation will lokale Start-ups unterstützen und den Ausbau moderner Verkehrsinfrastruktur voranbringen. Deutsche Unternehmen kündigten an, in Straßenbauprojekte und Logistikzentren zu investieren, um den afrikanischen Binnenhandel zu stärken.
Angola: Rohstoffe und nachhaltige Entwicklung
Zum Abschluss der Reise besucht Steinmeier Angola, wo Gespräche über den verantwortungsvollen Abbau von Rohstoffen sowie Umweltstandards im Mittelpunkt stehen. Deutschland möchte die Lieferketten transparenter gestalten und den Einsatz umweltfreundlicher Technologien fördern.
Steinmeiers Afrika-Tour gilt als Signal für eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft zwischen Deutschland und afrikanischen Staaten – geprägt von gemeinsamer Verantwortung, wirtschaftlicher Stärke und nachhaltiger Entwicklung.
Quellen
Bundespräsident Steinmeier plant Afrikareise mit Blick auf Wirtschaftswachstum – dw.com
Reise nach Ägypten, Ghana und Angola – bundespraesident.de