Donald Trump hat kürzlich nach einem Militärschlag in Venezuela gedroht: „Mexiko muss sich zusammenreißen, denn die Drogen strömen durch Mexiko, und wir werden etwas unternehmen müssen.“ Dieser Satz sorgt für Aufsehen, da Mexiko gemeinsam mit den USA und Kanada die WM 2026 ausrichtet, mit drei Spielorten in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Die FIFA steht nun vor einem Dilemma, da Trumps Worte die Vorbereitungen belasten könnten.
Mögliche Szenarien für die WM
Experten skizzieren drei Szenarien: Erstens könnte Trump FIFA-Präsident Gianni Infantino drängen, Mexikos Spiele den USA zuzuweisen, was zu massiven Schadenersatzklagen führen würde. Zweitens droht Trump, US-Spielorte zu verweigern, falls Mexiko bleibt, was das Turnier mit 48 Teams zum Platzen bringen könnte. Drittens könnte Infantino als Trump-Vertrauter den Präsidenten besänftigen und Sanktionen abwenden.
Hintergrund der Drohungen
Trumps Kritik an Mexiko bezieht sich auf Drogenhandel und Grenzsicherheit, erweitert durch Warnungen an Länder wie Kolumbien und Iran, die ebenfalls an der WM teilnehmen. Nach der Festnahme von Nicolás Maduro hat Trump weitere Länder auf seine „Blacklist“ gesetzt, was Reisebeschränkungen für Fans und Teams andeutet. Die WM-Gruppenziehung zeigt Mexiko in Gruppe A, Kolumbien in K und Iran in G, was die Spannungen verstärkt.
FIFA-Reaktion und Ausblick
Die FIFA hat bisher nicht auf Anfragen reagiert, doch Verträge erschweren Änderungen ohne extreme Umstände wie Unruhen. Trumps frühere Drohungen gegen US-Städte unter Demokraten blieben ohne Konsequenzen, da FIFA unabhängig agiert. Dennoch könnten Logistik und Fanreisen leiden, bis der Juni-Start im Aztekenstadion.
Quellen
WM-Albtraum? Trumps Ultimatum an FIFA und Mexiko
Heiße Luft oder harte Sanktionen: Trumps WM-Drohungen entschlüsselt