Die TUI Group, Europas größter Reiseveranstalter, startet 2026 mit beeindruckenden Quartalszahlen und bestätigt ihren Wachstumskurs. Trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten bleibt die Nachfrage nach TUI-Urlauben robust.
Bestes Q1-Ergebnis in der Geschichte
Im ersten Quartal 2026 erzielte TUI ein bereinigtes EBIT von 77,1 Millionen Euro, ein Plus von 26,3 Millionen Euro zum Vorjahr. Der Umsatz blieb stabil bei 4,9 Milliarden Euro, während 7,1 Millionen Gäste (+2,2 Prozent) die Marke wählten. Der Bereich Urlaubserlebnisse mit Hotels, Kreuzfahrten und TUI Musement trug mit 213,7 Millionen Euro EBIT maßgeblich bei.
Ausblick für 2026 positiv bestätigt
TUI erwartet für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatzanstieg von 2-4 Prozent und ein bereinigtes EBIT-Wachstum von 7-10 Prozent. Die Buchungen für Winter 2025/26 und Sommer 2026 zeigen robuste Dynamik bei höheren Preisen, trotz späterer Buchungszeiten durch Wetter. CEO Sebastian Ebel betont die Stärke des integrierten Modells aus Airlines und Urlaubserlebnissen.
Stornierungen im Nahen Osten
Aufgrund der Krise im Nahen Osten sagt TUI Reisen in Länder wie VAE, Katar, Bahrain, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien und Kuwait bis 21. April 2026 ab. Kunden erhalten gebührenfreie Umbuchungen oder Stornierungen; bestehende Buchungen werden automatisch gekündigt. TUI organisiert Rückholflüge für Betroffene und passt Kulanzregelungen an.
Erfolge in Kreuzfahrten und Hotels
Das Kreuzfahrtsegment verbesserte das EBIT um 70,8 Prozent auf 82,3 Millionen Euro bei 98 Prozent Auslastung. Neue Schiffe wie Mein Schiff Flow starten 2026, die Flotte wächst auf 19 Einheiten. Hotels & Resorts erzielen Rekordergebnisse mit 81 Prozent Auslastung; 70 neue Häuser sind geplant.
TUI festigt ihre Position als führender Konzern mit Fokus auf profitable Expansion.
Quellen
Saisonalität weiter reduziert: TUI Group mit bestem Start in ein Geschäftsjahr
TUI startet stark ins Geschäftsjahr 2026: Airline und integriertes Modell profitieren