Chinas Präsident Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat aufgefordert, bei der Lieferung von Waffen an Taiwan Vorsicht walten zu lassen. Dieses Gespräch fand am Mittwoch, den 4. Februar 2026, statt und unterstreicht die anhaltenden Spannungen um die Insel.
Hintergrund des Telefonats
Xi Jinping bezeichnete das Taiwan-Problem als „wichtigstes Thema“ in den Beziehungen zwischen China und den USA. Er betonte, dass Taiwan ein untrennbarer Teil Chinas sei und Peking seine Souveränität schützen werde. Trump beschrieb das Gespräch als „ausgezeichnet, lang und gründlich“ und erwähnte Themen wie Handel, Militär und seine geplante China-Reise.
Reaktion auf US-Waffenpaket
Die Mahnung erfolgt nach der US-Zustimmung zu einem Rekord-Waffenpaket im Wert von 11,1 Milliarden US-Dollar an Taiwan im Dezember 2025. Dieses Paket umfasst Raketensysteme, Artillerie und Drohnen, was Peking scharf verurteilt hat. Xi forderte explizit „Vorsicht“ bei zukünftigen Arms Sales.
Taiwans Position
Taiwans Präsident Lai Ching-te erklärte, die Beziehungen zu den USA seien „felsenfest“ und Kooperationen laufen weiter. Die USA berufen sich auf den Taiwan Relations Act und die Six Assurances, die defensive Waffenlieferungen vorsehen. Experten wie Richard Bush sehen keine unmittelbaren Zugeständnisse Trumps an China.
Ausblick auf US-China-Beziehungen
Beide Seiten signalisieren Stabilität, doch Taiwan bleibt ein Knackpunkt. Xi hofft auf gegenseitigen Respekt, während Trump Handelsabkommen anstrebt, inklusive höherer Sojabohnenimporte aus den USA. Die Dynamik könnte sich bei Trumps China-Besuch im April 2026 zuspitzen.
Quellen
Xi fordert Trump auf, bei Waffenlieferungen an Taiwan Vorsicht walten zu lassen
Xi fordert Trump in jüngstem Telefonat zu Vorsicht bei Waffenverkäufen an Taiwan auf