Die USA unter Präsident Donald Trump haben der Ukraine und Russland eine Frrist bis Juni 2026 gesetzt, um ein Abkommen über das Kriegsende zu erzielen. Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte dies in einer Pressekonferenz und betonte, dass die Amerikaner alles tun werden, um den Konflikt bis zum Frühsommer zu beenden.
Hintergrund der Fristsetzung
Selenskyj erklärte, die USA drängen auf einen klaren Zeitplan und werden bei Nichteinhaltung Druck ausüben. Dies geschieht inmitten anhaltender russischer Angriffe auf ukrainische Infrastruktur, darunter über 400 Drohnen und 40 Raketen gegen den Energiesektor. Neue trilaterale Gespräche sollen nächste Woche erstmals in den USA, möglicherweise in Miami, stattfinden.
Reaktionen und Verhandlungen
Russland und die Ukraine hatten kürzlich in den VAE verhandelt, wo ein Gefangenenaustausch von über 300 Personen erfolgte, jedoch keine greifbaren Friedensergebnisse erzielt wurden. Trump hatte im Wahlkampf ein schnelles Kriegsende versprochen und deutet nun Fortschritte an. Die Frist zielt auf eine Einigung im März ab, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai.
Auswirkungen auf den Konflikt
Diese Entwicklung könnte den seit fast vier Jahren andauernden Krieg beeinflussen, da die USA als Schlüsselakteur wirken. Selenskyj kritisierte zudem die ukrainische Luftwaffe, während Russland Vorwürfe gegen Kiew erhebt. Die Frist bis Juni unterstreicht die US-Willenslage, den Konflikt vor den Kongresswahlen im November 2026 zu lösen.
Quellen
USA setzen Frist bis Juni für Abkommen über Kriegsende
Stromausfall in weiten Teilen der Ukraine – Präsident Selenskyj: „USA setzen Frist für Abkommen bis Juni“