Stephen Miller gilt als der einflussreichste Berater im Umfeld von Präsident Donald Trump und treibt als Deputy Chief of Staff for Policy und Homeland Security Advisor die umstrittensten Maßnahmen voran. Er kanalisiert Trumps Wünsche besonders in der Einwanderungspolitik und wirkt wie eine Verlängerung seiner Psyche.
Wer ist Stephen Miller?
Stephen Miller, geboren 1985 in Santa Monica, Kalifornien, studierte Politikwissenschaft an der Duke University und engagierte sich früh für konservative Positionen. Er arbeitete als Pressemitarbeiter für Republikaner wie Michele Bachmann und Jeff Sessions, bevor er 2016 Trumps Kampagne beitrat. Seit Januar 2025 ist er der jüngste Homeland Security Advisor und prägt die Politik im zweiten Trump-Termin.
Seine Rolle in Trumps erster Amtszeit
Miller war Architekt des „Travel Bans“, der Familien-Trennung an der Grenze und der Reduzierung von Flüchtlingen. Er verhindert die Veröffentlichung positiver Studien zu Flüchtlingen und drängte auf harte Sanktuare-Städte-Politik. Seine Nähe zu Steve Bannon verstärkte den Fokus auf Executive Orders statt Gesetze.
Kontroversen und Kritik
Miller wird vorgeworfen, weiß-nationalistische Inhalte zu fördern, wie E-Mails aus 2019 zeigten, in denen er VDARE und American Renaissance teilte. Die Southern Poverty Law Center listet ihn als Extremisten; Kritiker wie sein Onkel werfen ihm Heuchelei vor, da seine Vorfahren Immigranten waren. Dennoch bleibt er unangefochten loyal zu Trump.
Einfluss in der zweiten Amtszeit
Im Jahr 2026 treibt Miller Massendeportationen, Zölle auf Mexiko, China und Kanada sowie Executive Orders gegen Geburtsrecht-Bürgerschaft voran. Er orchestriert die „Flood the Zone“-Strategie mit einer Flut neuer Direktiven. Seine Politik polarisiert: Befürworter loben Loyalität, Gegner sehen Grausamkeit.
Quellen
„Trumps Psyche“: Der Berater, der die umstrittensten politischen Maßnahmen des Präsidenten vorantreibt
Im Weißen Haus verwirklicht Stephen Miller seine Vision von Amerika