Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt weiterhin für weltweite Spannungen. Trotz hoher Abgaben wie den Trump Zöllen ist das US-Handelsdefizit trotz Erwartungen nur leicht gesunken oder sogar explodiert.
Handelsdefizit trotz Zöllen gestiegen
Das US-Handelsdefizit hat sich im November 2025 nahezu verdoppelt und den stärksten prozentualen Anstieg seit 34 Jahren verzeichnet, mit 56,8 Milliarden Dollar. Ökonomen sehen hierin ein Eigentor der Trump Zölle, da Importe trotz Abgaben boomen, während Exporte einbrechen. Experten kritisieren, dass die Maßnahmen die US-Wirtschaft selbst belasten und Preise für Verbraucher steigen lassen.
Erhöhung der Zölle auf Südkorea
Donald Trump hat die Zölle auf Importe aus Südkorea von 15 auf 25 Prozent angehoben, darunter für Autos, Holz und Arzneimittel. Grund ist die ausstehende Ratifizierung eines Handelsabkommens durch das südkoreanische Parlament, was Trump als Vertragsbruch sieht. Seoul reagiert umgehend, doch die Eskalation belastet den Verbündeten schwer.
Bedrohungen für die EU und Deutschland
Trump kündigte Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an, zunächst 10 Prozent ab Februar 2026, steigend auf 25 Prozent ab Juni. Im Kontext des Grönland-Streits sollen diese Länder wie Dänemark, Norwegen und Frankreich zum Nachgeben gezwungen werden. Die EU ringt mit Gegenmaßnahmen, während Abkommen wie Mercosur als Alternative dienen.
Abkommen mit Bangladesch als Ausnahme
Im Gegensatz dazu einigten sich USA und Bangladesch auf ein Handelsabkommen, das Zölle senkt. Dies zeigt, dass Verhandlungen unter Trumps Druck möglich sind, doch für viele Partner bleibt die Zollhammer-Politik ein Risiko. Die globalen Auswirkungen der Trump Zölle fordern weiterhin hohe Aufmerksamkeit.
Quellen
Trump setzt Südkorea mit höheren Zöllen unter Druck
Trump droht Südkorea mit höheren Zöllen wegen verzögerter Investitionen