US-Präsident Donald Trump plant ein erstes Treffen seines neu gegründeten “Friedensrats” am 19. Februar in Washington. Dieses Gremium soll sich mit der Umsetzung des Gaza-Friedensplans befassen und Finanzmittel für den Wiederaufbau einwerben.
Hintergrund des Friedensrats
Der “Friedensrat”, auch als “Board of Peace” bekannt, wurde im Januar 2026 in Davos gegründet. Ursprünglich fokussiert auf den Gazastreifen, hat sich sein Mandat auf globale Konflikte erweitert und wird von Kritikern als Alternative zu den Vereinten Nationen gesehen. Trump führt den Rat mit 27 Mitgliedern, darunter Vertreter aus Ungarn, Israel, Saudi-Arabien und der Türkei.
Ziele des bevorstehenden Treffens
Beim Treffen sollen Staats- und Regierungschefs die zweite Phase des Gaza-Waffenstillstands besprechen, einschließlich Entwaffnung der Hamas und Aufbau einer Stabilisierungstruppe. Zudem geht es um die Mobilisierung von Mitteln für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebiets. Das Weiße Haus erwartet starke Beteiligung, obwohl viele westliche Verbündete wie Deutschland skeptisch bleiben.
Internationale Reaktionen
Europäische Staaten lehnen den Rat weitgehend ab, da er Trump ein Vetorecht einräumt und die UNO umgehen könnte. Ungarns Premier Viktor Orbán hat bereits seine Teilnahme bestätigt. Berichte zufolge wurden Einladungen an rund 60 Führer versendet, doch die genaue Teilnehmerzahl bleibt offen.
Quellen
Trump plant baldiges Treffen des “Friedensrats”
Trumps „Friedensrat“ trifft sich in Washington, um über Gaza zu beraten: Bericht


