Das US-Justizministerium hat kürzlich Tausende weitere Dokumente zum Fall Jeffrey Epstein freigegeben, darunter rund 8000 Dateien mit 30.000 Seiten, Videos und E-Mails. Diese Veröffentlichung erfolgte im Dezember 2025 und stieß auf Kontroversen, da einige Akten kurzzeitig online waren und dann gelöscht wurden. Präsident Donald Trump wird in mehreren Dokumenten erwähnt, wobei das Ministerium betont, dass unwahre Behauptungen gegen ihn enthalten seien, die vor der Wahl 2020 eingereicht wurden.
Erwähnte Flugdetails
Fluglisten zeigen, dass Trump mehrmals mit Epsteins Privatjet unterwegs war, öfter als zuvor bekannt. Bei einem Flug sollen nur Trump, Epstein und eine 20-jährige Frau an Bord gewesen sein, deren Name geschwärzt ist. Auf zwei weiteren Flügen waren Frauen dabei, die als potenzielle Zeuginnen im Prozess gegen Ghislaine Maxwell gelten.
Weitere Hinweise und Behauptungen
Die Akten enthalten Hinweise auf Partys in Epsteins Anwesen in den 2000er-Jahren sowie FBI-Notizen zu einem Chauffeur, der 1995 ein Telefonat zwischen Trump und Epstein über ein Missbrauchsopfer beschrieb. Ein Foto zeigt Trump mit Epstein und einer Frau, und es gibt Erwähnungen von E-Mails und Nachrichten, in denen Trump vorkommt. Das Justizministerium weist auf sensationslüsterne, unbegründete Vorwürfe hin und schützt Trump vor falschen Anschuldigungen.
Reaktionen und Kontext
Trump brach sein Schweigen und warnte vor Rufschäden für Unschuldige, während Kritiker Transparenzmängel bemängeln. Die Freigabe basiert auf dem Epstein Files Transparency Act, den Trump 2025 unterzeichnete, doch viele Dokumente bleiben geschwärzt. Keine neuen Ermittlungen gegen Trump wurden eingeleitet.
Quellen
Frische Epstein-Akten – Was sie über Präsident Trump sagen
Trump in Epstein-Datensatz: Flüge, Partys und FBI-Hinweise