Joe Biden steht Anfang 2026 vor einer der schwierigsten Phasen seiner Amtszeit. Seine Zustimmungswerte sind auf einem historischen Tiefstand, die Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Stagnation, und die öffentliche Kritik, sowohl von Republikanern als auch aus den eigenen Reihen, wächst. Viele Beobachter ziehen inzwischen Parallelen zu früheren Krisenmomenten amerikanischer Präsidenten – mit dem eindringlichen Fazit: „So schlecht wie bei Joe Biden“ war die Lage selten.
Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Blockaden
Die Inflation bleibt trotz geldpolitischer Maßnahmen auf einem hartnäckig hohen Niveau. Gleichzeitig kritisieren viele Amerikaner Bidens Energiepolitik und seine Ausgabenprogramme, die als Kostentreiber gelten. In Washington herrscht politische Lähmung – wichtige Gesetzesvorhaben bleiben im Kongress stecken. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch an den Finanzmärkten wider: Der Dollar schwächelt leicht, und internationale Investoren reagieren zunehmend vorsichtig.
Außenpolitische Herausforderungen verschärfen die Lage
Neben der innenpolitischen Lage steht Biden auch außenpolitisch unter Druck. Die Spannungen mit China, der Krieg in der Ukraine und neue Konflikte im Nahen Osten belasten die USA diplomatisch wie wirtschaftlich. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, zu zögerlich und unentschlossen zu handeln. Laut Umfragen sehen viele Amerikaner in der Außenpolitik kein klares Konzept – ein Umstand, der das Vertrauen weiter schwächt.
Stimmungsbild: Vertrauen auf dem Tiefpunkt
Laut einer aktuellen Umfrage des Pew Research Center vertrauen weniger als 35 % der US-Bürger darauf, dass die Regierung „das Richtige tut“. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Messung im Jahr 1958. Die sinkende Zustimmung erinnert an die späten Jahre von Jimmy Carter – eine Zeit, in der außenpolitische Krisen und wirtschaftliche Unsicherheit die öffentliche Meinung dominierten.
Ausblick auf die kommenden Wahlen
Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2028 steht viel auf dem Spiel. Demokraten sorgen sich, dass Bidens schlechtes Abschneiden auch den Kongress kosten könnte. Wenn sich das Blatt nicht bald wendet, könnte der Slogan „So schlecht wie bei Joe Biden“ zu einem festen Begriff in der amerikanischen Politikgeschichte werden.