Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Friedensgespräche in den Vereinigten Staaten angekündigt. Dabei soll über konkrete Schritte zur Beendigung des russischen Angriffskriegs beraten werden. Nach Angaben aus Kiew plant Selenskyj eine engere Abstimmung mit den USA und europäischen Partnern, um einen multilateralen Prozess in Gang zu setzen, der auf der sogenannten „Friedensformel“ der Ukraine basiert.
Treffen mit US-Vertretern geplant
Laut dem Präsidialamt in Kiew wird Selenskyj im Rahmen seines Besuchs hochrangige Gespräche mit Regierungsmitgliedern und Mitgliedern des US-Kongresses führen. Ziel sei es, sowohl politische als auch militärische Unterstützung langfristig zu sichern. Zudem soll über mögliche Vermittlungsversuche neutraler Staaten diskutiert werden, darunter die Schweiz und Brasilien.
Zeichen der Entschlossenheit gegenüber Moskau
Die Initiative gilt als diplomatischer Vorstoß, um Russland international weiter unter Druck zu setzen. Beobachter werten Selenskyjs Ankündigung als Signal, dass die Ukraine trotz schwieriger Lage an der Front politische Lösungen sucht, ohne Zugeständnisse bei territorialer Souveränität zu machen.
Reaktionen aus Washington und Europa
Aus dem Weißen Haus hieß es, die USA unterstützten jede ernsthafte Initiative, die auf eine „gerechte und dauerhafte Lösung“ abziele. Auch aus Berlin und Brüssel kamen positive Signale: Man sehe die Gespräche als „wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung des Friedens in Europa“.
Quellen
Selenskyj reist zu Friedensgesprächen in die Vereinigten Staaten
Hoffnung auf Diplomatie: Neue Ukraine-Gespräche in den USA angekündigt


