Katherina Reiche ist seit Mai 2025 als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merz tätig und sorgt mit ihren Reformvorschlägen für Schlagzeilen. Die CDU-Politikerin setzt auf pragmatische Ansätze in der Energiewende und Wirtschaftspolitik.
Hintergrund von Katherina Reiche
Katherina Reiche, geboren 1973 in Luckenwalde, war zuvor Bundestagsabgeordnete und Managerin bei Energieunternehmen wie Westenergie AG. Seit ihrer Ernennung zur Ministerin im Mai 2025 nach den Neuwahlen hat sie sich auf Wachstumsimpulse konzentriert. Ihre Expertise aus dem Wasserstoffrat und der Energiebranche prägt ihre Agenda.
Neueste Entwicklungen 2026
Im März 2026 besuchte Katherina Reiche die Handwerksmesse in München und betonte die Rolle von Mittelstand und Handwerk für die Wirtschaftsstärke Deutschlands. Sie rief zu umfassenden Strukturreformen auf, um das Wachstum angesichts geopolitischer Spannungen anzukurbeln, inklusive Arbeitsmarktreformen und Investitionen in Forschung. Ende März diskutierte sie Investitionsmöglichkeiten in Syrien bei einem Berliner Roundtable.
Energiepolitik und Kritik
Katherina Reiche fordert einen Kurswechsel bei der Energiewende: „Kosten müssen runter“, mit Fokus auf Gaskraftwerke und weniger ambitionierte Klimaziele. Kritiker werfen ihr vor, Erneuerbare zu bremsen, während sie Flexibilität bei EU-Zielen einfordert. Trotz hoher Energiepreise durch Konflikte im Iran reagiert sie mit Taskforces und vollen Gasspeichern.
Wirtschaftsbericht und Ausblick
Im Januar 2026 präsentierte Katherina Reiche den Jahreswirtschaftsbericht, der eine leichte Erholung nach Stagnation meldet. Sie plädiert für Steuerentlastungen und marktwirtschaftlichen Pragmatismus, um Wachstum durch Freiheit zu fördern. Die Debatte um längere Arbeitszeiten polarisiert weiter.
Quellen
Reiche greift SPD hart an – Kanzler Merz verlangt intern Zurückhaltung
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie