Das Bundesverteidigungsministerium hat den Diebstahl einer großen Menge Munition der Bundeswehr bestätigt, der in der Nacht vom 24. auf den 25. November in Burg bei Magdeburg stattfand. Unbekannte brachen in den unbewachten Anhänger eines zivilen Speditionslasters ein, der die Fracht für die Bundeswehr transportierte. Der Vorfall wurde erst bemerkt, als der Fahrer in der Clausewitz-Kaserne ankam.
Details zur gestohlenen Munition
Rund 20.000 Schuss Munition fehlen, darunter etwa 10.000 Schuss Gefechtsmunition für Pistolen (9 mm x 19), 9.900 Schuss Manövermunition für Sturmgewehre sowie Nebel- und pyrotechnische Munition. Während die Gefechtsmunition scharf ist, handelt es sich bei der Manövermunition um Platzpatronen ohne tödliche Wirkung. Das Ministerium betonte, dass solche Munition nicht in falsche Hände gelangen darf.
Ermittlungen und Sicherheitsmängel
Polizei und Bundeswehr ermitteln zum Verbleib der gestohlenen Ladung, Täter sind derzeit unbekannt. Die zivile Spedition habe Sicherheitsauflagen missachtet, indem der Laster spontan auf einem ungesicherten Parkplatz in einem Gewerbegebiet abgestellt wurde. Das Verteidigungsministerium stuft den Vorfall als relevanten Sicherheitsvorfall ein.
Quellen
Verteidigungsministerium bestätigt Diebstahl von Bundeswehrmunition
Sensibler Transport missachtet: Bundeswehrmunition in Sachsen-Anhalt entwendet


