Olaf Scholz ist seit Mai 2025 nicht mehr Bundeskanzler, sondern Friedrich Merz (CDU) führt die schwarz-rote Koalition mit der SPD. Der sarkastische Ton der Frage passt perfekt zu Merz’ aktiven Wochen, in denen er internationale Treffen abhält und innenpolitische Debatten entfacht.
Merz’ jüngste diplomatische Termine
Bundeskanzler Friedrich Merz empfing in der Woche vom 15. bis 21. Dezember den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie Spitzen von EU, NATO und europäischen Regierungschefs im Kanzleramt. Er reiste zudem zum Antrittsbesuch nach Hessen, sprach eine Regierungserklärung und nahm am Europäischen Rat in Brüssel teil. Ergänzt wurde dies durch eine Gedenkveranstaltung in Magdeburg, was seine breite Agenda unterstreicht.
Innenpolitische Kontroversen und Reformen
Merz steht unter Druck von Wirtschaftsverbänden, die enttäuscht über fehlende Fortschritte klagen – ein Krisentreffen mit BDI, BDA, DIHK und ZDH thematisierte Arbeitsplatzängste in der Autoindustrie und Digitalisierung. Kanzleramtschef Thorsten Frei fordert Streichungen in der Krankenversicherung, um Kosten zu senken. Zudem kündigte Merz nach einer Marathon-Sitzung Tempo bei Infrastruktur, Altersvorsorge und einem neuen Heizungsgesetz an.
Außenpolitik: Trump, Putin und Wehrpflicht
Merz verteidigt harte Rhetorik gegenüber Russland und spricht von Putins Plänen zur Sowjetunion-Wiederherstellung, was Moskau provozierte. Er betont enge Chemie mit US-Präsident Trump und plant Diskussionen zur Wehrpflicht in der Koalition. Themen wie Gaza und Spanien spalten weiter, doch Merz reist aktiv – etwa nach Madrid.
Quellen
Kanzler Merz’ neueste Moves: Skandale oder Erfolge?
Was macht Bundeskanzler Merz gerade wieder kaputt?