Kevin Dorow, ein junger AfD-Politiker aus Schleswig-Holstein, steht im Zentrum kontroverser Entwicklungen in seiner Partei. Die neuesten Nachrichten um Kevin Dorow drehen sich um interne Konflikte und einen Kompromiss heute Morgen.
Der Skandal um NS-Parolen
Kevin Dorow geriet in die Schlagzeilen, nachdem er bei der Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ Parolen verwendete, die mit der Hitlerjugend assoziiert werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, was zu massiver Kritik führte. Dorow, Beisitzer im schleswig-holsteinischen AfD-Landesvorstand und in der GD-Führung, organisierte zudem 2024 ein Treffen rechtsextremer Gruppen in Neumünster.
Parteiausschlussverfahren eingeleitet
Im Februar 2026 beschloss der AfD-Bundesvorstand ein Ausschlussverfahren gegen Kevin Dorow, um Distanz zu seinen Äußerungen zu wahren. Das Landesschiedsgericht in Schleswig-Holstein sollte entscheiden, wobei das Verfahren monatelang dauern könnte. Trotz Protesten aus der Parteijugend wurde der Beschluss bestätigt, da Dorows Reden strafrechtliche Ermittlungen auslösten.
Heutiger Kompromiss: Ämter niedergelegt
Heute, am 24. März 2026, einigte sich Kevin Dorow mit der AfD-Spitze auf einen Deal: Er gibt alle Ämter in Partei und „Generation Deutschland“ auf, im Gegenzug wird das Ausschlussverfahren eingestellt und er erhält eine zweijährige Ämtersperre. Dorow begrüßte die Entscheidung per E-Mail und will so den Fokus auf politische Arbeit lenken. Diese Neuigkeiten markieren das vorläufige Ende des Streits um Kevin Dorow.
Quellen
AfD-Jungpolitiker Kevin Dorow muss alle Ämter abgeben
AfD-Nachwuchspolitiker Dorow darf nun doch in der Partei bleiben