In der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2026 wurden Unbekannte aktiv und warfen mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln auf das Wohnhaus von Thorge Koehler, dem Leiter des Bremer Landesamts für Verfassungsschutz, in Bremen-Neustadt. Dadurch entstand Sachschaden an der Hauswand. Zusätzlich beschädigten die Täter ein Auto einer Nachbarsfamilie, indem sie Scheiben einschlugen und Reifen zerstachen.
Polizeiliche Ermittlungen
Die Bremer Polizei hat den Staatsschutz mit den Untersuchungen beauftragt und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Ein großer Polizeieinsatz folgte der Entdeckung des Anschlags. Bisher gibt es keine Verletzten, und die Täter sind flüchtig.
Politische Reaktionen
Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl verurteilte den Angriff scharf als „absolute Grenzüberschreitung“. Sie vermutet einen Zusammenhang mit der kürzlichen Enttarnung eines mutmaßlichen V-Manns in der linksextremistischen Szene. Die Behörden betonen, dass die Überwachung gewalttätiger Extremisten weitergeht.
Mögliche Hintergründe
Der Anschlag erfolgt nach dem Auffliegen eines V-Manns in der linken Szene, was Spannungen verstärkt haben könnte. Thorge Koehler steht im Fokus durch die Arbeit des Verfassungsschutzes gegen Extremismus. Solche Attacken unterstreichen die Bedrohung für Sicherheitsbehörden.
Quellen
Wohnhaus des Bremer Verfassungsschutz-Chefs beschmiert
Farbanschlag auf Haus des Bremer Verfassungsschutz-Leiters