Ein 32-jähriger Mann aus Dortmund steht im Verdacht, Spenden für die Ermordung von Politikern gesammelt zu haben. Die Ermittlungen wurden durch Hinweise aus der Bevölkerung und verdächtige Online-Aktivitäten des Beschuldigten eingeleitet. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Mann über soziale Medien und verschlüsselte Messenger gezielt Kontakte zu extremistischen Kreisen geknüpft und Spendengelder für einen geplanten Anschlag gesammelt haben.
Ermittlungen und Festnahme
Die Polizei Dortmund durchsuchte am Montag die Wohnung des Verdächtigen und stellte mehrere elektronische Geräte sowie schriftliche Notizen sicher, die Hinweise auf konkrete Anschlagspläne enthalten sollen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen von einer terroristischen Straftat aus und prüfen, ob weitere Personen in die Tat involviert waren.
Reaktionen aus Politik und Gesellschaft
Die Nachricht löste in Dortmund und bundesweit Entsetzen aus. Politiker aller Parteien verurteilten die Tatpläne scharf und betonten die Bedeutung der Meinungsfreiheit und des Schutzes von Demokratie. Die Bundesregierung kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für Politiker zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Auch die Polizei warnt vor der Verbreitung von Hass und Gewalt in sozialen Netzwerken.
Ermittlungsstand und weiteres Vorgehen
Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Ermittler prüfen, ob der Verdächtige Kontakte zu anderen extremistischen Gruppen hatte und ob weitere Anschläge geplant waren. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten zu melden und sich nicht von extremistischen Ideologien beeinflussen zu lassen.
Quellen
Dortmunder soll Spenden zur Ermordung von Politikern gesammelt haben – spiegel.de
Nie waren Demokratie und Freiheit so angegriffen – tagesschau.de