Die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ hat kürzlich neue Landesverbände in Berlin und Brandenburg gegründet. Diese Entwicklung markiert einen weiteren Schritt in der Ausweitung der Organisation seit ihrer Gründung im November 2025.
Hintergrund der Gründung
„Generation Deutschland“ entstand als Nachfolgerin der aufgelösten Jungen Alternative (JA), die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde. Die neue Organisation ist eng in die AfD eingebunden, um mehr Kontrolle und Disziplin zu gewährleisten. Bundesinnenministerium und Verfassungsschutz beobachten sie kritisch, da keine Mäßigung erkennbar ist.
Veranstaltungen und Wahlen
Am 7. Februar 2026 fanden Gründungsversammlungen statt: in Königs Wusterhausen für Brandenburg und in Berlin. In Brandenburg wurde Landtagsabgeordneter Fabian Jank zum Vorsitzenden gewählt, unterstützt von AfD-Landeschef René Springer. Jean-Pascal Hohm, Bundesvorsitzender der GD, hielt ein Grußwort.
Bedeutung für die AfD
Die Gründungen dienen der Kaderschmiede für kommende Wahlen, etwa in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ähnliche Pläne gibt es für Sachsen und NRW. Kritiker sehen Kontinuität zu radikalen Inhalten der JA.
Ausblick und Kontroversen
Weitere Landesverbände sind geplant, um junge Mitglieder flächendeckend zu binden. Die AfD betont Disziplin, um Verbotsrisiken zu mindern. Proteste und Verfassungsschutzbeobachtung begleiten die Expansion.
Quellen
AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ will Landesverbände in Berlin und Brandenburg gründen
AfD-Jugendorganisation startet in Berlin und Brandenburg