AfD auf Rekordhoch: 35 Prozent in Brandenburg-Umfrage​

12/12/2025
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Die AfD hat in Brandenburg laut einer aktuellen Umfrage einen neuen Höchststand erreicht. Nach Daten des Infratest dimap-Instituts im Auftrag des rbb und der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ kommt die Partei derzeit auf 34 Prozent der Stimmen. Damit baut sie ihren Vorsprung auf die SPD (20 Prozent) und die CDU (17 Prozent) deutlich aus.

Die Linke liegt in der Erhebung bei 10 Prozent, die Grünen verlieren weiter und kommen nur noch auf 6 Prozent, während die Freien Wähler auf 5 Prozent zulegen. Für die FDP würde es erneut nicht für den Einzug in den Landtag reichen.

Landtagswahl 2024 wirft Schatten voraus

Die nächsten Landtagswahlen in Brandenburg sind für September 2024 angesetzt, doch die aktuelle Entwicklung sorgt bereits für Unruhe in den etablierten Parteien. Besonders die SPD, die das Bundesland seit 1990 fast durchgehend regiert, gerät unter Druck. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) steht vor der Herausforderung, verlorenes Vertrauen in strukturschwachen Regionen und bei jüngeren Wählern zurückzugewinnen.

Politikanalysten sehen den AfD-Erfolg in einem Mix aus Kritik an der Bundesregierung, Sorgen über Migration und Energiepreise sowie einer protestorientierten Mobilisierung begründet.

Reaktionen aus Politik und Gesellschaft

Die SPD und CDU reagierten alarmiert auf das Umfrageergebnis. SPD-Landeschef Woidke mahnte, die Demokratie müsse „wehrhaft bleiben“. CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann sprach von einem „Auftrag an die demokratischen Parteien, verlorene Wähler zurückzugewinnen“.

Die AfD selbst wertet die Zahlen als Beleg für einen „tiefgreifenden Wandel“ in der politischen Landschaft Brandenburgs. Landeschef René Springer bezeichnete die Werte als „Stärkung der Bürgerstimme gegen Berliner Politik“.

Analyse: Frust, Identität und Vertrauensverlust

Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer weist darauf hin, dass die AfD vor allem in ländlichen Regionen mit wirtschaftlicher Unsicherheit und strukturellem Wandel punkte. Dort fühlen sich viele Menschen von traditionellen Parteien nicht mehr vertreten. Der Trend sei kein isoliertes Phänomen Brandenburgs, sondern Teil einer gesamtostdeutschen Dynamik, die sich auch in Sachsen und Thüringen abzeichne.

Quellen

AfD dominiert Brandenburg: Neuer Rekordwert in Umfragen
Brandenburg: AfD klettert auf historischen Spitzenwert

Lea Hoffmann

Lea Hoffmann

Ich bin Lea Hoffmann, leidenschaftliche Redakteurin bei Investorbit.de. Mit Begeisterung verfolge ich täglich die spannendsten Wirtschaftstrends. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich und frisch zu präsentieren. Ich liebe es, Leserinnen und Leser mit aktuellen News zu begeistern!

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