Abbas plant Vizepräsident: Furcht vor illegaler Machtübergabe

07/04/2026
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In einer Zeit politischer Unsicherheit hat der palästinensische Präsident Mahmud Abbas kürzlich angekündigt, ein neues Amt für einen Vizepräsidenten zu schaffen. Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession – diese Schlagzeile aus internationalen Berichten fasst die Kontroverse perfekt zusammen. Der 89-Jährige, der seit über 20 Jahren die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die PLO leitet, will damit eine klare Nachfolgeregelung etablieren. Doch Kritiker warnen vor einem Verstoß gegen bestehende Verfassungsregeln, die eine parlamentarische Übergabe vorschreiben. Dieser Schritt könnte die Machtstrukturen im Westjordanland nachhaltig verändern.

Abbas says will create Palestinian vice-president post – Der Hintergrund der Entscheidung

Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession, so die präzise Formulierung der Ankündigung. Der PLO-Zentralrat hat erst kürzlich beschlossen, erstmals ein Vizepräsidentenamt einzuführen, das Hussein al-Scheich als designierten Nachfolger besetzen soll. Al-Scheich, ein enger Vertrauter Abbas’, übernimmt damit die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden der PLO und potenziellen Übergangspräsidenten der PA. Seit dem Tod von Jassir Arafat 2004 regiert Abbas ohne Neuwahlen – die letzte Präsidentschaftswahl fand 2005 statt. Diese Initiative zielt darauf ab, ein Machtvakuum zu vermeiden, falls Abbas aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet. Dennoch bleibt die Frage offen, ob dies die politische Stabilität stärkt oder innerpalästinensische Spaltungen vertieft.

Die Schaffung des Postens erfolgte in mehreren Schritten: Zuerst genehmigte der PLO-Rat die neue Position, dann ernannte Abbas al-Scheich. Dieser 64-Jährige gilt als pragmatisch, mit guten Kontakten zu Israel und internationalen Geldgebern. Saudi-Arabien lobte den Schritt sogar als „Reform“. Doch Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession unterstreicht die Zweifel vieler Beobachter. Die palästinensische Verfassung sieht vor, dass der Parlamentssprecher interimistisch übernimmt – ein Parlament, das Abbas selbst 2018 auflöste.

Fears of ‘unconstitutional’ succession – Rechtliche Bedenken und Kritik

Die größte Kontroverse dreht sich um die Legalität: Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession. Experten wie Dr. Dalal Iriqat von der Arab American University nennen die Regelung „unconstitutional and illegal“. Laut palästinensischem Recht soll der Parlamentspräsident für 60 Tage die Geschäfte führen, bis Wahlen stattfinden. Abbas’ Erlass hingegen sieht eine 90-tägige Übergangsphase mit al-Scheich vor, was als Umgehung gewertet wird. Die Hamas reagierte frostig und sieht darin einen weiteren Versuch der Fatah, die Macht zu zentralisieren.

Zusätzlich komplizieren frühere Dekrete die Lage: Bereits 2024 hatte Abbas Rawhi Fattuh als potenziellen Nachfolger genannt, was nun überholt scheint. Kritiker bemängeln, dass keine breite öffentliche Debatte oder Wahlen einbezogen wurden. Internationale Beobachter fordern Reformen, um die PA glaubwürdig zu machen – Geldgeber wie die EU knüpfen Hilfen daran. Diese fears of ‘unconstitutional’ succession könnten zu Fraktionskämpfen innerhalb der Fatah führen und die Hamas im Gazastreifen stärken.

Auswirkungen auf palästinensische Politik und den Friedensprozess

Die Ernennung wirkt sich weit über Ramallah hinaus aus. Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession signalisiert Stabilitätssuche, stößt aber auf Skepsis bei Verbündeten. Israel sieht in al-Scheich einen Verhandlungspartner, während die Hamas die PLO als illegitim abtut. Langfristig könnte dies Dezentralisierung vortäuschen, ohne echte Wahlen zu ermöglichen. Der Konflikt mit Israel und der Gaza-Krieg verstärken den Druck auf eine klare Führung.

Experten prognostizieren: Ohne Neuwahlen droht ein Machtvakuum nach Abbas’ Ausscheiden. Al-Scheichs gute Beziehungen zu Saudi-Arabien könnten arabische Unterstützung sichern, doch innerpalästinensische Einheit bleibt fern. Der Schritt unterstreicht Abbas’ Strategie, Loyalisten zu fördern – eine Taktik, die seit Jahrzehnten kritisiert wird.

Fazit: Ein riskanter Pakt mit der Zukunft

Zusammenfassend markiert Abbas says will create Palestinian vice-president post amid fears of ‘unconstitutional’ succession einen Wendepunkt in der palästinensischen Politik. Während Abbas Stabilität anstrebt, nähren rechtliche Zweifel und Fraktionsrivalitäten Unsicherheit. Ob al-Scheich die Brückenbauer-Rolle übernehmen kann, hängt von Reformen und Wahlen ab. Für den Friedensprozess bleibt dies ein kritischer Testmoment – die palästinensische Führung muss nun beweisen, dass sie über persönliche Macht hinausdenkt.

Quellan

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Benjamin Simon

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