Ein Wolf in Hamburg sorgt derzeit für große Aufregung. Die neuesten Nachrichten um den “Wolf Hamburg” drehen sich um Sichtungen im Wochenende und einen dramatischen Vorfall.
Erste Sichtungen im Hamburger Westen
Am Wochenende wurden in den Elbvororten Othmarschen, Blankenese und Nienstedten mehrmals ein Wolf gesichtet. Die Umweltbehörde Hamburg hat die Meldungen bestätigt und einen Wolfsexperten hinzugezogen, der Videos und Fotos auswertete. Das Tier zeigte scheues Verhalten und floh bei Annäherung von Menschen oder Hunden. Es handelt sich wahrscheinlich um einen jungen Wolf auf Wanderschaft.
Bestätigung durch Behörden
Die Umweltbehörde nahm die Hinweise ernst und informierte den Stadtjäger. Seit 2013 gibt es in Hamburg 21 bestätigte Wolfsnachweise, zuletzt einen verendeten Wolf auf der A25 Mitte März. Der “Wolf Hamburg” passt in diese Reihe wandernder Tiere, die zunehmend in städtische Gebiete vordringen.
Angriff auf Frau und Polizei-Einsatz
Am Montagabend attackierte der Wolf eine Frau in Altona und verletzte sie im Gesicht. Die Polizei nahm die Verfolgung auf; das Tier sprang in die Binnenalster und wurde dort eingefangen. Experten bestätigten, dass es sich um denselben Wolf aus den Westen-Sichtungen handelt. Über das weitere Schicksal des Tieres wird heute entschieden.
Was nun? Tipps für Bürger
Behörden raten, bei Begegnungen Abstand zu halten, nicht wegzulaufen und sich laut bemerkbar zu machen. Vom Wolf geht normalerweise keine akute Gefahr aus, doch die jüngsten Ereignisse mahnen zur Vorsicht. Die Debatte um Wolfsmanagement in Deutschland wird durch den “Wolf Hamburg” neu angefacht.
Quellen
Frau gebissen – Polizei fängt Wolf am Hamburger Jungfernstieg
Wolf verletzt Frau und springt in die Alster